160 Einsatzkräfte probten für Ernstfälle

Bei der Abschlussübung waren alle Einsatzkräfte gefordert: Mehr als 10 Personen mussten aus einem Zug gerettet werden.

Auch der Brand in einer Gartenlaube stand auf dem Übungsplan./Foto: Kreisfeuerwehrverband/Jens Herkströter

Über 160 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis haben jetzt auf dem Gelände des Institutes der Feuerwehr in Münster geübt. Über zwei Tage stellten sie sich begleitet von ehrenamtlichen Übungsleitern den Herausforderungen von mehr als 15 Szenarien und Einsatzlagen.

Das gut 2,5 Hektar große Areal des Institutes bietet hierfür ideale Bedingungen. Die Palette der Übungsobjekte reicht von Wohnhäusern über Straßenbahnen und Tankstellen bis hin zu Gleisanlagen und Baukränen. Für die Einsatzkräfte aus dem Kreis galt es unter anderen, Fahrradfahrer nach einem Unfall mit einem PKW zu befreien, eine Person aus einer brennenden Gartenlaube zu retten sowie einen Vermissten in einem Tankstellengebäude zu finden.

Kreisfeuerwehrverband machte Übung möglich

Größte Herausforderung für alle Beteiligten war zum Abschuss das Bergen von mehr als zehn Menschen aus einem brennenden Zug. Hier wurde sowohl den Mitgliedern der Einsatz- und Abschnittsleitung sowie den Rettungskräften am und im Zug einige abverlangt.

Finanziert und vorbereitet wurde das großangelegte Projekt durch den Kreisfeuerwehrverband. „Realitätsnäher und intensiver können unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte nicht üben“, erklärt Benedikt Danz, Vizepräsident des Kreisfeuerwehrverbandes Ennepe-Ruhr. Die Resonanz der Teilnehmer gibt ihm Recht. Ihr Fazit fiel durchweg positiv aus.

Quelle: Presseinformation des Kreisfeuerwehrverbandes Ennepe-Ruhr