Änderungen für Bahnfahrer im Südkreis

Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs müssen sich in den Sommerferien auf erhebliche Änderungen einstellen./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Wenn der Eisenbahnknoten Wuppertal während der Sommerferien von Sonntag, 16. Juli, 22 Uhr, bis Mittwoch, 30. August, 4 Uhr komplett gesperrt wird, erwarten Bahnfahrer viele Änderungen. Die Westfalenpost hat die wichtigsten Informationen rund um die Änderungen auf den Bahnlinien und über die bestehenden Ersatzverkehre zusammengestellt:

Streckenänderungen bei Regionalzügen

Die über Ennepetal-Gevelsberg und Schwelm verkehrenden Regionalzüge der Linien RE4 und RE13 enden in Wuppertal-Oberbarmen und fallen zwischen Oberbarmen und Düsseldorf Hauptbahnhof aus.

Die Züge der Linie RE7, die auch über die beiden Halte im Südkreis verkehren, enden ebenfalls in Oberbarmen und fallen ebenfalls zwischen dem Wuppertaler Haltepunkt und Solingen Hbf aus. Alle Züge enden/starten dann vorzeitig in Wuppertal-Oberbarmen.

Änderungen im S-Bahn-Verkehr

Im örtlichen S-Bahn-Verkehr enden/starten die über Gevelsberg-Knapp, Gevelsberg Hauptbahnhof, Gevelsberg-Kipp, Gevelsberg- West, Schwelm und Schwelm-West verkehrenden Züge der Linie S8 in Oberbarmen. Auf der Strecke Wuppertal Oberbarmen bis Düsseldorf Gerresheim fallen die Fahrten der Züge komplett aus.

Die nur im Bereich Wuppertal verkehrenden Züge der Linie S7 entfallen im Abschnitt Wuppertal Hbf bis Wuppertal-Oberbarmen, die S68 auf der Strecke Wuppertal-Vohwinkel bis Düsseldorf Hbf und die Linie S9 im Bereich von Wuppertal Hauptbahnhof bis nach Velbert-Langenberg.

Ausfälle und Umleitungen bei Fernverkehrszügen

Alle ICE und Inter-City-Züge zwischen Köln und Dortmund werden über die Ruhrstrecke (Düsseldorf - Essen - Dortmund) umgeleitet und verkehren teilweise mit geänderten Fahrzeiten. Halte in Solingen, Wuppertal und Hagen entfallen ersatzlos, Zusätzlich halten die Züge aber in Düsseldorf. Einzelne Züge fallen zwischen Köln und Dortmund sowie zwischen Köln und Koblenz aus.

Die Bahn empfiehlt Reisenden, die in Richtung Berlin, Hamburg oder Leipzig unterwegs sind, von Wuppertal-Oberbarmen mit Nahverkehrszügen nach Dortmund Hauptbahnhof oder Hamm zu fahren. In Richtung Süddeutschland können die Ersatzbusse bis Düsseldorf Hbf oder Solingen Hbf genutzt werden.

Informationen zum Schienenersatzverkehr (SEV)

Die auf der Bahnstrecke im Auftrag des VRR aktiven Eisenbahnverkehrsunternehmen Abellio Rail NRW GmbH, DB Regio NRW, Eurobahn Keolis und die National Express Rail GmbH haben in den vergangenen Wochen gemeinsam mit dem Verkehrsverbund an einer Verbesserung des Ersatzverkehrs mit Bussen gearbeitet.

Wie schon bei der Sperrung in den Osterferien bestellt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr dabei noch einmal zusätzliche Betriebsleistungen zu den mit den Unternehmen vertraglich vereinbarten Ersatzfahrten. Insgesamt werden etwa 90 Gelenkbusse im Einsatz sein, um die Zugausfälle zu kompensieren.

Ersatzverkehr innerhalb von Wuppertal

Stündlich wird es bis zu 20 Abfahrten mit mehr als 50 Bussen vom Wuppertaler Hauptbahnhof geben. Zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Wuppertal-Vohwinkel verkehren die Ersatzbusse jeweils im 10-Minuten-Takt.

Fahrten in Richtung Düsseldorf, Solingen und Velbert

Zwischen Wuppertal und Düsseldorf gibt es tagsüber in jeder Stunde und Fahrtrichtung acht Schnellbusfahrten. Zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Solingen Hbf verkehren dann pro Stunde und Richtung jeweils zwei Busse mit allen Unterwegshalten der Züge sowie ein Schnellbus ohne Halt.

Zusätzlich verkehrt auch einmal pro Stunde und Richtung ein Schnellbus zwischen dem Wuppertal Hauptbahnhof und Solingen Hauptbahnhof mit Halt am Sonnborner Ufer.

Weitere Busverbindungen bestehen zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Düsseldorf- Gerresheim und zwischen Wuppertal-Oberbarmen und dem S-Bahnhof Velbert-Langenberg. Beide Linien verkehren jeweils im gewohnten Zugtakt (dieser umfasst einen 20- beziehungsweise 30 Minuten-Takt).

Quelle: Westfalenpost, Lokalausgabe Schwelm, Gevelsberg, Ennepetal und Sprockhövel, Autor Patrick Schlos