Etiketten und Folien made in Ennepe-Ruhr-Kreis

Volker Hoven, Ulli Winkelmann, Holger Steinbach, Ingrid Döbbelin und Ralf Waltmann tauschten sich aus./Foto: Stadt Sprockhövel

In diesem Jahr feierte die in Sprockhövel seit 1988 ansässige Firma VPF nicht nur ihr 50. Jubiläum. Die Geschäftsführung entschied sich auch für Sprockhövel als alleinigen Firmensitz. Ein noch bestehender Betriebsstandort wurde von Wuppertal komplett in den Ennepe-Ruhr-Kreis verlegt. Damit alle 50 Mitarbeiter ausreichend Raum haben, war das Betriebsgebäude im Gewerbegebiet Stefansbecke aufgestockt worden.

„Dies ist ebenso positiv wie die Tatsache, dass Sie erstmals wieder zwei Auszubildende eingestellt haben und dies auch für 2019 planen“, freute sich Bürgermeister Ulli Winkelmann beim Besuch des Unternehmens. Zusammen mit Beigeordneten Volker Hoven sowie der Wirtschaftsförderin Ingrid Döbbelin war er Gast von Geschäftsführer Ralf Waltmann und dem technischen Leiter Holger Steinbach.

„Problemlöser für spezielle Produktanforderungen

VPF ist SpezialistIdeengeber und Problemlöser für spezielle Produktanforderungen für die unterschiedlichsten Beschichtungen von Haftfolien und selbstklebenden Etiketten. Als Hersteller von Nischenprodukten bietet das Unternehmen europaweit über 1.000 unterschiedliche Produkte an. Jahr für Jahr werden mehr als 50 Millionen Quadratmeter Selbstklebeetiketten und Haftfolien hergestellt.

„Wir bringen die Etiketten und spezielle Kleber so zusammen, dass sie eine  Verbindung eingehen, die den individuellen Wünschen und Anforderungen unserer Kunden an  Haftung und  Beständigkeit entspricht. Dabei setzen wir nicht auf Massenproduktion, sondern sind Ideengeber und Problemlöser für spezielle Produktanforderungen“, verrät Waltmann das Erfolgsrezept.

Gutachter soll Energiesparen helfen

Auch im Bereich Umweltschutz zeigt die Geschäftsführung sich verantwortungsbewusst. „Die Verbesserung der betrieblichen Energie- und Ressourceneffizienz ist ein Thema, mit dem wir uns schon seit langer Zeit intensiv befassen“, so Steinbach. 

Bereits 2015 hatte VPF am Beratungsprojekt zur Verbesserung der betrieblichen Energie- und Ressourceneffizienz der „Effizienz-Agentur EN“ teilgenommen. Erfolg:  Der Verbrauch von Material konnte um 105 Tonnen verringert werden. „Derzeit lassen wir von einem  Gutachter prüfen, wo wir den Energieverbrauch noch weiter senken können“, sieht Steinbach weiteres Potential.

Quelle: Presseinformation der Stadt Sprockhövel