„Flucht - Migration - Integration": Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche

Bereits zum dritten Mal wird in Witten ein Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche und Interessierte geboten, die sich mit den Themen „Flucht - Migration – Integration“ beschäftigen oder damit auseinander setzen möchten.

„Bürgerschaftliches Engagement wird auch nach Abklingen des großen Flüchtlingsstroms weiterhin benötigt, oder besser: gerade jetzt. Integration ist schließlich ein Prozess, der mehrere Jahre dauert und Migranten wie Unterstützer immer wieder vor neue Herausforderungen stellt“, sagt Andrea Pfeiffer, Flüchtlingskoordinatorin der städtischen Stabsstelle für Integration.

Kommunales Integrationszentrum des Kreises an Finanzierung beteiligt

Mit der neuen Broschüre sollen Paten entlastet, Migranten informiert und Interessierte motiviert werden, ihr Engagement aufrecht zu erhalten und ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Alle Angebote finden sich in ener Broschüre im pdf-Format, Klick hier.

Der Kreis derer, die das Angebot zusammenstellen, Veranstaltungen anbieten oder diese begleiten, ist seit Herbst 2016 stetig gestiegen. „Wir freuen uns, dass wir bis März 2018 insgesamt 16 Workshops, Seminare und Info-Veranstaltungen anbieten können, die für die Teilnehmer größtenteils kostenfrei sind", so Pfeiffer.

Einige Veranstaltungen werden durch das Kommunale Integrationszentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises und mit Mitteln aus dem Programm KOMM-AN NRW des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. Andere Veranstaltungen verursachen keine Kosten, weil die Referenten ehrenamtlich tätig sind oder werden durch die Anbieter finanziert

Arbeitskreis engagiert sich seit 2016

Katharina Arnoldi, Bildungsreferentin der evangelischen Erwachsenenbildung Ennepe-Ruhr, und Andrea Pfeiffer haben 2016 gemeinsam einen Arbeitskreis ins Leben gerufen, der sich mit den Fortbildungsangeboten und -bedarfen von Wittener Akteuren in der Integrationsarbeit befasst.

Mitarbeiter beispielsweise des Help Kiosk, der Freiwilligenagentur Fokus (Caritas), der Integrationsagentur des DRK, des Vereins Begegnung mit Afrika etc. beraten hier darüber, was Menschen in der Flüchtlingsarbeit entlastet, welche Unterstützung ehrenamtliche Sprachlehrer benötigen und wie man Geflüchtete und andere Migranten durch den Dschungel der deutschen Bürokratie begleiten kann.

Der regelmäßige Austausch der Initiativen, Vereine und Organisationen führt dazu, dass die Veranstaltungen aufeinander abgestimmt werden können und keine Doppelungen vorkommen. Je mehr Akteure sich in diesem Arbeitskreis einbringen, desto größer wird zudem der Kreis derer, die mit diesem Angebot erreicht werden sollen. Die große Zahl der Kooperationspartner ermöglicht zudem den Zugriff auf vielfältige Ressourcen hinsichtlich der Referenten, Räumlichkeiten und auch der Finanzierung.

Quelle: Presseinformation der Stadt Witten