Pontonbrücke: Lösungsvorschlag soll ab Sommer getestet werden

Diese Verkehrsführung schlägt der Gutachter vor. Um sie umzusetzen, müssen noch einige Veränderungen an Straßen und der Brücke vorgenommen werden. Eine Testphase soll es ab Sommer geben.

Die Stadt Bochum hat einen Lösungsvorschlag vorgestellt, wie die Pontonbrücke in Bochum-Dahlhausen zukünftig für den Autoverkehr genutzt werden kann. Dieser Vorschlag wird von den Städten Bochum, Essen, Hattingen sowie dem Ennepe-Ruhr-Kreis als Eigentümer der Brücke unterstützt.

Er soll ab Sommer getestet werden, vorab werden in den nächsten Wochen noch die politischen Gremien informiert und die Bahn um Zustimmung gebeten.

Geplant: Einbahnstraße, Höhenbegrenzung, Wendeplätze

Ideen, Vorschläge und Anregungen gab es viele, sie zu realisieren gestaltete sich jedoch in jedem Einzelfall schwierig. Die am Ende favorisierte und jetzt präsentierte Lösung wurde von einem Ingenieurbüro im Auftrag der Stadt Bochum erarbeitet. Vorgesehen ist, den PKW-Verkehr in beide Richtungen zu ermöglichen und den LKW-Verkehr dauerhaft auszuschließen.

Die Planer setzen dafür vor allem auf folgende Punkte: Auf Bochumer Gebiet wird die Lewackerstraße zur Einbahnstraße und darf nur noch in Richtung Dahlhausen befahren werden, Einbauten und eine Höhenbegrenzung verhindern, dass LKW und Fahrzeuge mit Anhängern auf die Pontonbrücke abbiegen und es gibt eine neue Ampelanlage. Ebenfalls vorgesehen sind zwei Wendeplätze für die Fahrzeuge, deren Fahrer zu spät erkennen, dass sie die Pontonbrücke nicht nutzen könnnen.

Grundlage: Presseinformation der Stadt Bochum