Schülern und Sportlern geht ein modernes (LED-) Licht auf

Hausmeister Paul Pfaffenrot präsentiert Frank Hasenberg, Wencke Habbes und Rainer Pfeuffer die neue LED-Beleuchtung in den Räumen der Grundschule Grundschöttel./Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Moderne LED-Beleuchtung statt Neonleuchtröhren: Die Stadt Wetter (Ruhr) wurde für die Umstellung der Innenbeleuchtung auf LED-Lampen in der Grundschule Grundschöttel sowie in den Turnhallen am Brasberg, am See und an der Köhlerwaldstraße mit einem Zertifikat der „Nationalen Klimaschutz Initiative“ des Bundesumweltministeriums ausgezeichnet.

Durch diese Maßnahme werden insgesamt 1.365 Tonnen Kohledioxid verhindert. Plastischer ausgedrückt: „Damit sparen wir rund 110.000 Kilowattstunden ein. Ein Strommenge, die 30 Vierpersonen-Haushalte ein Jahr lang versorgen könnte“, erläutert Rainer Pfeuffer vom Gebäude- und Immobilienmanagement der Stadt.

13 Räume der Grundschule wurden umgerüstet

„Wir schützen nicht nur auf nachhaltige Weise unser Klima, sondern sammeln auch Punkte im Rahmen des European Energy Awards - einer Art Qualitätsprogramm für den kommunalen Umweltschutz. Hier streben wir die nächste Stufe der Zertifizierung an“, so Bürgermeister Frank Hasenberg.

In der Grundschule Grundschöttel wurde die LED-Technik in Klassenräumen, PC-Raum und Aula installiert. Das Licht wird über eine Steuerung geregelt, ein Präsenzschalter sorgt dafür, dass das Licht ausgeht, wenn keine Person mehr im Raum ist. Mit einem zusätzlichen Handschalter  ist die Beleuchtung auch individuell regelbar, kann also an- und ausgeschaltet oder gedimmt werden.

Förderquote von 40 Prozent

„Ein weiterer Vorteil“, so Pfeuffer, „die Lichtqualität ist mit 300 bis 400 Lux optimal. Damit können die Tische der Schüler besser ausgeleuchtet werden, als das bisher der Fall war.“ Außerdem sind die LED-Leuchten weitaus weniger störanfällig als die alten Neonleuchtröhren.

Wencke Habbes, Fachdienstleiterin beim städtischen Gebäude- und Immobilienmanagement, berichtet über äußerst positive Rückmeldungen von Lehrern, Schülern und Sportlern: „Insbesondere die Tischtennisspieler sind sehr zufrieden mit der neuen Beleuchtung. Die Kosten für das neue Licht in der Grundschule und in den drei Turnhallen lagen bei 186.000 Euro. Davon wurden 40 Prozent gefördert.

„Die Investition ist lohnend für alle, und rechnet sich für uns in kurzer Zeit“, freut sich Bürgermeister Hasenberg. „Unser langfristiges Ziel ist es, diese moderne LED-Beleuchtung auch in den übrigen Schulen und Hallen zu installieren. Allerdings ist das auch von der Finanzierung abhängig. Da es aktuell weniger Fördermittel gibt, ist diese schwieriger geworden.“

Quelle: Presseinformation der Stadt Wetter (Ruhr)