Come Together für Inklusion am Arbeitsmarkt: Netzwerk Inklusion EN gegründet

v.l.n.r.: C. Münch (Inklusionsberater SIHK, Teilnehmer/Gastmoderator für die Netzwerkgründung), P. Riesner (Inklusionsbeauftragte EN-Kreis), S. Schoen (Fachkoordinatorin Inklusion Jobcenter EN), Landrat O. Schade und Fachbereichsleitungen H. Dürwald (Jobcenter EN) und A. Hinterthür (Gesundheit & Soziales); Foto: Jobcenter EN

Mitte: Gastgeber W. Körsgen (Christopherus-Haus e.V., Witten), li.: Herold (Jobcenter EN, Arbeitgeberservice-Teamleiter), re.: C. Münch (Inklusionsberater SIHK, Teilnehmer und Gastmoderator für die Netzwerkgründung)

Teilnehmende im Dialog

Landrat Olaf Schade im Gespräch mit Netzwerkpartnern

Netzwerkteilnehmende im Austausch, v.l.n.r.: C. Bruch, D. Lübeck, J. Stöber (Multiplikatoren Reha/SB, Jobcenter EN)

Das Come Together des Netzwerks Inklusion EN im Christopherus-Haus, Witten

Zu der Auftaktveranstaltung am 13.03.2017 hatte das Jobcenter EN gemeinsam mit dem Fachbereich Gesundheit und Soziales des Ennepe-Ruhr-Kreises etwa 55 regionale Inklusionsakteure eingeladen und damit die Gründung des "Netzwerks Inklusion EN: Gemeinsam Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen schaffen" initiiert. Schirmherr des Come Together mit 35 Teilnehmenden war Landrat Olaf Schade.

Landrat Olaf Schade begrüßt Vernetzung aller Inklusionsakteure im EN-Kreis

„Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es ein großes Hilfesystem für Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben, viele Ansprechpartnerinnen und -partner in unterschiedlichen Behörden und Institutionen, die erste Anlaufstellen sind“, so Landrat Schade in seinem Grußwort beim Come Together. „Viele Menschen sind – so wie Sie – hier im Bereich Inklusion bereits aktiv tätig. Um den Menschen mit Behinderungen, noch besser helfen zu können, ist es von großem Nutzen, wenn alle Inklusionsakteure sich untereinander kennen, vernetzen und miteinander kooperieren“, wirbt Landrat Schade für das Netzwerk.

Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben ist wichtig

„Wir wissen alle, die Situation am Arbeitsmarkt für behinderte Menschen bleibt nach wie vor schwierig. Dabei ist auch und gerade die Teilhabe für Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt besonders wichtig. Denn nur in dem Maße, in dem durch Berufstätigkeit Teilhabe am Arbeitsleben gelingt, ist eine weitgehend selbstbestimmte Lebensführung und damit auch die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglich“, bringt Landrat Schade es auf den Punkt. „Das Recht auf Arbeit von Menschen mit Behinderung; das Recht ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, in einem offenen zugänglichen und inklusiven Arbeitsmarkt, das umzusetzen, liegt uns wie auch Ihnen als Akteur oder Akteurin in diesem Bereich am Herzen“, so Landrat Schade an die Teilnehmenden gerichtet.

Enge Kooperation aller Inklusionsakteure durch Netzwerk Inklusion EN

Deshalb wolle die Kreisverwaltung und im Besonderen das Jobcenter EN zukünftig mit allen inklusionsrelevanten Akteuren in noch engerer Kooperation Menschen mit Behinderungen auf ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit beraten, begleiten und unterstützen: „Gemeinsam mit allen Inklusionsakteuren möchten wir Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen schaffen“, erklärt Sabine Schoen vom Jobcenter EN, Fachkoordinatorin für Inklusion, Rehabilitation und Schwerbehinderte, den Leitgedanken des Netzwerks. „Zu diesem Zweck haben wir gemeinsam mit dem Fachbereich Gesundheit und Soziales des Ennepe-Ruhr-Kreises die Gründung eines ‚Netzwerks Inklusion EN‘ initiiert“, so Schoen weiter.

Öffentlichkeit soll für das Thema sensibilisiert werden

Die Auftaktveranstaltung zur Gründung des Netzwerks richtete sich an alle Inklusionsakteure im Ennepe-Ruhr-Kreis und im nahen Umfeld, die ersten Anlaufstationen für Menschen mit Behinderung auf der Suche nach einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle. Ziel der Auftaktveranstaltung war, ein Treffen und näheres Kennenlernen aller Inklusionsakteure vor Ort, um sich gemeinsam als "Netzwerk Inklusion EN" zu vernetzen. „Der erste Schritt ist getan und wir freuen uns sehr, dass unsere Idee bei den Akteuren gut angekommen ist. Kaum ist das Netzwerk gegründet, steht auch schon unsere erste gemeinsame Aktion mit den Netzwerkpartnerinnen und -partnern an“, freut sich Patricia Riesner, Inklusionsbeauftragte des Kreises. „Anlässlich des europäischen Protesttags ‚Menschen mit Behinderungen‘ am 05.05.2017 organisieren wir eine Veranstaltung, um die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren“, so Riesner weiter.

Damit das Netzwerk aber auch schon bald der Öffentlichkeit nützlich ist, plant das Jobcenter EN eine digitale Netzwerkkarte, die Interessierten wie Betroffenen schnell und unkompliziert alle zuständigen Ansprechpartner/innen benennt und demnächst auf der Homepage des Jobcenters EN verortet sein wird.

Netzwerk Inklusion EN – Netzwerkkarte

Wer im Ennepe-Ruhr-Kreis und der nahen Umgebung Akteur im Bereich Inklusion ist und Interesse daran hat, sich dem Netzwerk anzuschließen, melde sich gern bei Vassiliki Stadimos, Email Vassiliki.Stadimos(at)en-kreis.de.