Ausbildung: Jobcenter EN wirbt für Last Minute Azubis

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Am Montag, den 27.06.2016, startet das Jobcenter EN gemeinsam mit radio ennepe ruhr die Azubi-Offensive: „Wie wär’s mit Last Minute?“- Ausbildungsbetriebe händeringend gesucht!

Der Grund: Anfang August/ Anfang September 2016 beginnt das neue Ausbildungsjahr. Das Jobcenter EN sucht noch händeringend Ausbildungsplätze für einige der betreuten Bewerber und Bewerberinnen. Es wird knapp, das kurzfristige Finden von passenden Ausbildungsplätzen ist alles andere als einfach. Aber wie bei der Suche nach Urlaubsreisen setzt das Jobcenter darauf, dass bei Angebot und Nachfrage Last Minute noch was gehen kann. Schließlich kommt es kurz vor Beginn des Ausbildungsjahres noch mal zu Bewegung auf dem Markt. Oft halten sich Jugendliche gleich mehrere Türen offen, gehen auf Nummer sicher, sagen parallel mehreren Arbeitgebern zu und entscheiden sich erst kurzfristig. Folge für den einen oder anderen Ausbildungsbetrieb: Sie stehen plötzlich und unerwartet ohne Azubi da. Bei diesen Unternehmen möchte sich das Jobcenter EN Gehör verschaffen.

Last Minute Aufruf an Ausbildungsbetriebe

Sie suchen als Ausbildungsbetrieb im EN-Kreis noch Azubis in einer dieser Berufsgruppen?

  • Industrielle Berufe wie Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker, KFZ-Mechatroniker, Elektroniker
  • Kaufmännische Berufe, auch Einzelhandel (keine Verkäufer für Fleisch- und Backwaren)
  • Medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte
  • Hörgeräteakustiker und Augenoptiker
  • Fachinformatiker/ Systemintegration
  • Tischler

Das Jobcenter bietet – auch kurzfristig – Azubis aus dem Ausbildungsbewerberpool. Wer noch Azubis für diese Berufsgruppen sucht, kann sich direkt beim Jobcenter EN melden:

Manuela Scholz (Ausbildungsvermittlerin)
0 23 36 - 4448 172
m.scholz(at)en-kreis.de

Henrico Hummel (Ausbildungsvermittler)
0 23 02 - 204 57 68
h.hummel(at)en-kreis.de

Radio Ennepe-Ruhr - Interview mit Henrico Hummel (Juni 2016)

Radio EN - Interview mit Anna K. (Juni 2016)

Unsere aktuellste Bewerberin - Anna Ida möchte gern Bestatterin werden

Anna Ida K. M., 21 Jahre, aus Hattingen, ist nicht nur eine hübsche und auf Anhieb sehr sympathische junge Frau, sie ist vor allem empathisch, fürsorglich und begeistert im Umgang mit alten Menschen, wie sie während ihres Bundesfreiwilligendienstes in einem Seniorenzentrum gezeigt hat.

Hier hat sie auch ihre ersten Erfahrungen mit dem Tod gemacht. Sie hat hautnah mitbekommen, was Hinterbliebene beim Tod ihres geliebten Menschen durchmachen, nicht nur emotional, sondern auch in allen Fragen rund um die Beerdigung des verstorbenen Verwandten. Das war auch der Grund, dass sie sich mit dem Thema Bestattungen näher auseinander gesetzt hat. Da war bei ihr der Funke für den Beruf Bestatterin übergesprungen. So kommt es, dass Anna Ida K. M. auch erste Erfahrung im Bereich Bestattung, Trauerfeier und Überführung und Versorgung Verstorbener mitbringt.

Während ihrer Vorbereitung auf ihren Schulabschluss, angestrebter Abschluss Fachoberschulreife mit Qualifikation (voraussichtlich Juli 2016), hat sie bereits mehrere Praktika gemacht, hat in verschiedenen Bestattungsunternehmen reinschnuppern können, unter anderem hat sie ein einwöchiges Praktikum bei einem bekannten Bestattungsinstitut in Bochum und einem in Essen absolviert sowie ein einmonatiges Teilzeitpraktikum in einem Hattinger Bestattungsunternehmen gemacht. Sie hat im Bereich Dekoration von Trauerfeiern und Begleitung von Trauerfeiern mitgewirkt, war aktiv bei der Beratung der Hinterbliebenen in Fragen rund um die Trauerfeier dabei und hat überhaupt keine Berührungsängste mit der Überführung und Hygienischen Versorgung von Verstorbenen gehabt. Sie assisitierte im Büro, übernahm administrative Tätigkeiten wie Aufträge erfassen und verarbeiten, hat beim Trauerdruck geholfen und war beim An- und Aufschlag von Särgen aktiv dabei.

Für sie steht fest: „Ich will beruflich vor allem für Menschen da sein, aber auch kreative Arbeit machen und organisieren! Das alles finde ich in der Arbeit als Bestatterin. Den Tod, eine Bestattung oder eine Trauerfeier sehe ich weder als Tabuthema noch als etwas gruseliges. Im Gegenteil, der Tod gehört zum Leben dazu und für mich ist die Organisation einer Trauerfeier und Bestattung heutzutage eher eine Art Event Management. Ich möchte unbedingt Bestattungsfachkraft werden."

Sie sind Ausbildungsbetrieb in diesem Beruf und möchten mit unserer Bewerberin Kontakt aufnehmen? Dann melden Sie sich bei unserer Ausbildungsvermittlerin Manuela Scholz unter: Tel.: 0 23 36 - 4448 172

Oder mailen Sie an m.scholz(at)en-kreis.de. Ihren Kontaktwunsch leitet er unverzüglich weiter.