Hilfsangebote im Ennepe-Ruhr-Kreis

Vier Hände und Handgelenke mit verschiedenen Hautfarben halten sich fest und bilden gemeinsam ein Rechteck.

Die Flüchtlinge im Ennepe-Ruhr-Kreis werden in gemeinsamer Anstrengung von Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und weiteren Beteiligten gut aufgenommen und es besteht große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung. Dabei ist die enge Zusammenarbeit und Vernetzung aller Akteure wichtig. Das Jobcenter EN benötigt vor allem auch das Engagement hauptberuflicher und ehrenamtlicher Helfer und Helferinnen im Zugang und der ersten Phase des Jobcenters, wünschenswert wäre z.B. die Begleitung durch Ehrenamtliche zu Behörden oder ehrenamtliche Dolmetscherdienste.

Örtliches Netzwerk, Anerkennungsberatung und weitere Hilfsangebote

Über die öffentlichen Arbeitsverwaltungen hinaus bestehen weitere örtliche Beratungs- und Hilfsangebote für Flüchtlinge und Asylberechtigte, die auch das Jobcenter bei Bedarf nutzt:

AWO EN: Beratung in Gevelsberg, Schwelm, Hattingen, Witten
Der Jugendmigrationsdienst (JMD) unterstützt junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter zwischen 12 und 27 Jahren aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und insbesondere neu zugewanderte junge Menschen ab 16 Jahren. Junge Migrantinnen und Migranten erhalten hier eine umfassende Unterstützung bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen und sozialen Integration in unsere Region.

AWO EN: Soziale Beratungsstelle für Flüchtlinge: Beratung in Gevelsberg
Die soziale Beratungsstelle für Flüchtlinge der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Ennepe - Ruhr ist für die individuelle Beratung und Begleitung für (neu zugewanderte) Asylbewerber/innen und Flüchtlinge zuständig.

Medizinische Flüchtlingshilfe e.V.: Beratung in Hattingen
Diese Flüchtlingsberatung im Ennepe-Ruhr-Kreis wird als eine Außenstelle der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum e.V. geführt. Die Flüchtlingsberatungsstelle ist eine nicht-religiöse und politisch unabhängige Beratungsstelle, die sich für Belange der Asylsuchenden und Flüchtlinge einsetzt und engagiert sowie Flüchtlingen und ihren Familienangehörigen kostenlose, anonyme Beratung und Informationen und Unterstützung anbietet.

Diakonie Mark-Ruhr gemeinnützige GmbH: Psychosoziales Zentrum Hagen
Das Psychosoziale Zentrum ist Anlaufstelle für Menschen, die sich derzeit in Hagen und darüber hinaus in Nordrhein-Westfalen aufhalten, für alle Belange, die sie als seelisch belastend erleben. Schwerpunkt ist dabei die Arbeit mit Flüchtlingen, die traumatisierende Gewalterfahrungen gemacht haben.

Caritas: Migrationsberatung für Erwachsene: Beratung in Hattingen und Witten
Die Migrationserstberatung begleitet Neuzuwanderer im Integrationsprozess. Voraussetzung ist, dass Migranten/-innen, die über einen gesicherten Aufenthaltsstatus (i.d.R. Aufenthaltserlaubnis für mindestens 1 Jahr) verfügen.

Anerkennungsberatung
Die Anlaufstellen für Anerkennungssuchende sind aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen vor Ort institutionell unterschiedlich angebunden (z.B. bei freien Trägern, Agenturen für Arbeit, Kammern und Institutionen der Landes-/Senatsverwaltungen. Sämtliche Anlaufstellen gewährleisten eine Erst- und Verweisberatung für Anerkennungssuchende, die die folgenden Leistungen umfasst:

Informationen zu rechtlichen Grundlagen, Informationen zum Anerkennungsverfahren, Vorklärung des Anspruchs auf ein Gleichwertigkeitsfeststellungsverfahren und Identifizierung des möglichen deutschen Referenzberufes (Vorklärung). Bei Bedarf Verweis an weiterführende Beratungsangebote (z.B. zu Fragen der Arbeitsmarktintegration, Sprachförderung und der beruflichen Weiterbildung).

Eine Übersicht über die kreisweiten Hilfsangebote mit Kontaktdaten finden Interessierte hier (PDF, kreisweite Übersicht, zusammengestellt vom Jobcenter EN)

Eine Orientierungshilfe für Migrantinnen und Migranten sowie Akteure zur Unterstützung der Integrationsarbeit im Ennepe-Ruhr-Kreis ist die Datenbank www.vielfalt-en.de.

Tipp: Auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gibt es zum Thema Flüchtlinge und Arbeitsmarkt eine eigene Rubrik „Neustart in Deutschland“, auf der alle wichtigen Informationen zum Thema Neustart für Flüchtlinge, Arbeitsuchende und für Arbeitgeber zusammengefasst sind. Dort gibt es außerdem auch eine mehrsprachige Publikation mit Zusatzinformationen zum Thema mit dem Titel „Willkommen in Deutschland.“