Kommunales Integrationszentrum

Alter / Wohnen / Migration

Sprachbarrieren und ein mangelndes Bewusstsein für kulturelle Besonderheiten bei Anbietern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheits- und Pflegebereich erschweren vor allem älteren Migrantinnen und Migranten den Zugang zu Prävention und medizinischer Regelversorgung.

Aktuelle Studien zeigen: Die Bevölkerungsgruppe älterer Migrantinnen und Migranten über 60 Jahre nimmt stark zu. Nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes wird ihr Anteil auf 34 % im Jahr 2050 ansteigen. 2002 waren es noch 9 %. Gesundheits- und Pflegeangebote müssen stärker auf die spezifischen Wünsche und Konsummuster von Einwanderern abgestimmt werden.

Ziele:

  • Verbesserter Zugang zu Angeboten der Prävention und Regelversorgung
  • Interkulturelle Öffnung und Sensibilisierung von Senioren- und Gesundheits- und Wohnungswirtschaft
  • Vernetzung und Transparenz

Unser Arbeitsschwerpunkt ist die Sensibilisierung der Senioren- und Wohnungswirtschaft. Neben einer statistischen Bestandsaufnahme wird das KI-Team eine Befragung der Vertreterinnen und Vertretern von Migrantenorganisationen und Vereinen sowie Trägern der Altenpflege und Wohnungsunternehmen zur Lebenssituation älterer Einwanderinnen und Einwanderer durchführen.

Aus den Ergebnissen der Befragung werden Handlungsempfehlungen entwickelt und den Anbietern zur Verfügung gestellt. Eine verstärkte kultursensible Altenpflege, indem die Unternehmen und Einrichtungen zum Beispiel mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund einstellen und die Religionsgemeinschaften enger einbinden.


Ihre Ansprechperson


Frau Sophie Eduful

S.Eduful@
en-kreis.de
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