Kommunales Integrationszentrum

Aufgaben

Integrationskonzept

Die Aufgaben und Ziele unserer Arbeit sind in einem Integrationskonzept zusammengefasst. Das Konzept wurde im Laufe des Jahres 2013 erarbeitet und im Dezember desselben Jahres vom Kreistag verabschiedet. Rund 200 Akteure aus allen Bereichen der Integrationsarbeit im Ennepe-Ruhr-Kreis haben sich mit ihren Ideen und Vorstellungen an dem Erarbeitungsprozess beteiligt.

Wir verstehen Integrationspolitik als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und orientieren uns an zwei Schwerpunkten: Integration durch Bildung und Integration als Querschnittsaufgabe. Unser Flyer stellt die wichtigsten Aktivitäten anschaulich dar und steht Ihnen zum Download bereit.

Das Handlungsfeld „Integration durch Bildung“ definiert Sprachförderung und interkulturelle Bildung in allen Altersstufen als Schlüssel für eine verbesserte Chancengleichheit - vor allem für junge Menschen mit Migrationshintergrund. Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt ist die Beratung und Beschulung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern sowie die Initiierung des Rucksack-Programms.

Das Handlungsfeld „Integration als Querschnittsaufgabe“ widmet sich der interkulturellen Öffnung aller anderen gesellschaftlichen Bereiche wie etwa Arbeit, Wirtschaft, Sport oder Gesundheit. Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt war eine umfassende Bestands- und Bedarfsanalyse der vorhandenen Integrationsangebote, Netzwerkstrukturen, Einrichtungen, Dienstleister und Akteure sowie die Vernetzung und Transparenz der Integrationsangebote im Kreis.

Datenbank Vielfalt-EN

Die Ergebnisse der Bestands- und Bedarfsanalyse wurden in einer Datenbank erfasst, die nun mehr als 550 Angebote von rund 130 Anbietern enthält. Das Spektrum ist breit gefächert. Integrationskurse, Hausaufgabenhilfen, Treffpunkte, Netzwerke und vieles mehr finden Sie unter www.vielfalt-en.de

Weitere Aufgaben, Ziele und Zielgruppen

Weitere wichtige Aufgaben bestehen darin,

  • den Transfer guter Praxis aus den verschiedensten Handlungsfeldern zu moderieren,
  • entsprechende Netzwerke zu initiieren und
  • bei den Herausforderungen der Neuzuwanderung Hilfestellung zu leisten.


Ziele

  • Steigerung des Bildungsniveaus
  • Gestaltung von Integration und interkulturellem Zusammenleben
  • Vernetzung der Akteure
  • Herstellung von Transparenz der bestehenden Angebote auf Kreisebene
  • Stärkung der Strukturen zur Minderung des Fachkräftemangels
  • Entwicklung von Strategien zur Bewältigung von Herausforderungen im demografischen Bereich


Zielgruppen der KI-Aktivitäten sind

  • Sozialarbeiter, Sozialpädagogen
  • Lehrer , Erzieher sowie Mitarbeiter der außerschulischen Bildungseinrichtungen
  • Vertreter der Vereine, Verbände und Migrantenorganisationen
  • Vertreter der Verwaltungen, Unternehmen, Wohnungswirtschaft
  • Mitarbeiter der Einrichtungen der Altenbetreuung und Altenpflege
  • Familien mit Migrationshintergrund, Jugendliche und Senioren