Inklusive Projekte

  • Fortbildung zum Thema "Richtiger Umgang mit Gehörlosen"

    40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden von Frau Terbeck von der Gehörlosenberatung in Witten zum Thema Gehörlosigkeit geschult. Themen wie:
    - Ab wann gilt ein Mensch als Gehörlos?
    - Was muss im Beratungsgespräch beachtet werden?
    - Wann hole ich einen Gebärdendolmetscher hinzu?
    und viele weitere Fragestellungen wurden in den drei Stunden behandelt.
    Weitere Informationen dazu finden Sie hier:
    Präsentation
    Hilfestellung im Umgang mit Gehörlosen
    Dolmetscherliste
    Presseartikel
  • Das inklusive Kulturprojekt „Lebensgefühle“

    Um die Öffentlichkeit für das Thema Inklusion und den angestoßenen Prozess „Erstellung
    eines Inklusionskonzeptes nach der UN Behindertenrechtskonvention beim Ennepe-
    Ruhr-Kreis“ zu sensibilisieren, findet ein inklusives Kulturprojekt in Kooperation mit der
    Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen e.V., dem Frauenheim Wengern und der Awo
    Ennepe/Ruhr zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von
    Menschen mit Behinderung am 05.05.2015 statt.
    Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen stellen ihre Kunstwerke im Kreishaus und in
    Schaufenstern der Fußgängerzone aus. Während des zwei - wöchigen Ausstellungsverlaufs besuchen Schülerinnen und Schüler zweier Förderschulen, einer Hauptschule und einer
    Gesamtschule die Ausstellung und lernen unter Anleitung der Malschule Maldumal die Techniken der Künstlerinnen und Künstler kennen. Auf der Basis entwickeln sie selber in vier
    Workshops bei der Malschule eigene Werke, die im Rahmen einer Finissage am 21.05.2015 im Gevelsberger Rathaus gezeigt werden. Ziel ist es, dass immer ein Schüler der Förderschule
    mit einem Schüler der Gesamt- oder Hauptschule zusammen arbeitet. Auf Dauer soll dadurch eine inklusive Künstlergruppe der Schulen entstehen.

    Zum Presseartikel 1
    Zum Presseartikel 2

  • Fortbildung zu den DIN Normen

    Um eine ausreichende Sensibilität für die barrierefreie Gestaltung der Kreisverwaltung, die Beeinträchtigung durch unterschiedlichste Behinderungsformen und die demographisch bedingten Herausforderungen herzustellen, wurde am 09. Juni 2015 ein ganztägiges Seminar von der ‚Agentur Barrierefrei‘ durchgeführt, an dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreis- und der Städteverwaltungen teilgenommen haben.

    Begonnen wurde mit einem Selbsterfahrungsteil, um die Möglichkeiten und Grenzen der örtlichen Gegebenheiten zu erfassen. Daran angeschlossen folgte eine Einführung in die rechtlichen Grundlagen der Barrierefreiheit inklusive der aktuellen DIN-Normen. Abschließend wurden konkrete Lösungsansätze für die bauliche Gestaltung der Kreisverwaltung diskutiert. Die Ergebnisse der Diskussion wurden von den ebenfalls teilnehmenden Mitgliedern der AG-Bauen niedergeschrieben und konnten somit in die darauffolgenden AG-Sitzungen mit eingebracht werden.

  • Werkstattbesuch bei der AWO Ennepe-Ruhr in Gevelsberg
    Lesen Sie hierzu den Presseartikel

  • Kreishaus Rallye
    Eine Maßnahme um die Perspektive von Menschen mit Behinderungen in den Inklusionsprozess von Beginn an mit einzubeziehen und einen direkten persönlichen Austausch zu ermöglichen, stellt die am 16. März 2015 durchgeführte Kreishaus Rallye dar. Fünf Mitglieder mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen (Lernschwierigkeiten, Mobilitäts-, Seh- und Sprachbeeinträchtigungen) der ‚AG Inklusion‘ der ‚Lebenshilfe Hattingen‘ führten eine Begehung der Kreisverwaltung durch. Folgende Stationen wurden dabei von den Betroffenen absolviert, in denen die Durchführung eines alltäglichen Verwaltungsaktes real nachempfunden wurde:

    • Informationen über Rollstuhlfahrdienst einholen
    • Abholung eines Busfahrplans     
    • Beratung über Wohnraumförderung für barrierefreie Wohnungen      
    • Anregungen bei der Heimaufsicht vorbringen       
    • Einholung eines Impftermins       
    • Information und Abholung einer Wanderkarte

Hierdurch wurden von den Experten in eigener Sache verschiedenste Verwaltungsdienste im Hinblick auf ihre Barrierefreiheit und den sensiblen Umgang mit Menschen mit unterschiedlichsten Unterstützungsbedarfen geprüft. 

Die Ergebnisse dieser Rallye fallen in Bezug auf die Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der Kreisverwaltung sehr unterschiedlich aus. Während die Orientierung und die bauliche Gestaltung zumeist nicht als barrierefrei eingeschätzt wurden, wurde der Umgang mit den Verwaltungsangestellten als überwiegend positiv, freundlich und unterstützend empfunden. Die im Rahmen der Kreishausrallye vorgeschlagenen Maßnahmen finden sich in den geplanten Maßnahmen zum Thema „Bauen“ und „Sensibilisierung“ wieder.

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Menschen im Büro
Menschen im Sitzungstrakt