Fischerprüfung

Fischerprüfung

Die Fischerprüfung findet zweimal jährlich im Frühjahr und im Herbst statt. Die Termine werden zwei Monate vor der Prüfung öffentlich bekannt gemacht. Die letzte Bekanntmachung finden Sie unten bei den Formularen.

Die Fischerprüfung ist bei der unteren Fischereibehörde, in deren Bezirk der Antragsteller seinen Wohnsitz hat, abzulegen. Die für den Wohnsitz zuständige untere Fischereibehörde kann Ausnahmen zulassen. Soll also die Prüfung bei einer anderen Fischereibehörde abgelegt werden, muss eine entsprechende Ausnahmegenehmigung bei der für den Wohnsitz zuständigen unteren Fischereibehörde beantragt werden.

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen Teil. Hier sind aus einem Fragenkatalog 60 ausgewählte Fragen aus 6 Sachgebieten im Multiple-Choice-Verfahren innerhalb von 60 Minuten zu beantworten. Im mündlich-praktischen Teil der Prüfung sind anhand von 49 Bildtafeln der hier vorkommenden Fische 6 Fische zu bestimmen und eine von zehn Angelruten waidgerecht mit dem notwendigen Zubehör zusammenzustellen.

Die Prüfungen erfolgen ausschließlich in deutscher Sprache.

Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung werden unter anderem auch von den ortsansässigen Vereinigungen der Freizeitfischerei durchgeführt. Eine Liste der Ausbilder finden Sie unten bei den Formularen. Die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang ist nicht Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung.

Auf der Homepage des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, www.munlv.nrw.de, haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, die geltenden Gesetzestexte und Rechtsverordnungen herunterzuladen. Dort finden Sie auch den aktuellen Fragenkatalog zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung.

Zur Prüfung dürfen nicht zugelassen werden:
1. Personen, die das dreizehnte Lebensjahr nicht vollendet haben,
2. Personen, für die für die Besorgung aller ihrer Angelegenheiten wegen einer physischen Krankheit oder einer geistigen oder seelischen Behinderung ein Betreuer bestellt ist; dies gilt auch, wenn der Aufgabenkreis des Betreuers die in § 1896 Abs. 4 und § 1905 des Bürgerlichen Gesetzbuches bezeichneten Angelegenheiten nicht erfasst.

Anmeldungen sind bis 4 Wochen vor der Prüfung bei der unteren Fischereibehörde einzureichen. Das entsprechende Merkblatt und das Antragsformular finden Sie unten bei den Formularen.

Mit dem Prüfungszeugnis kann der Fischereischein bei der Wohnsitzgemeinde gelöst werden.

 

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