Bahntrassen zu Radwegen: Gevelsberg findet Anschluss

Stellten auf dem Weg zum Viadukt die Pläne für die neuen Radwege in und nach Gevelsberg vor: Thomas Schablack, Stephan Langhard, Claus Jacobi und Olaf Schade./Foto: Stadt Gevelsberg

Stellten auf dem Weg zum Viadukt die Pläne für die neuen Radwege in und nach Gevelsberg vor: Thomas Schablack, Stephan Langhard, Claus Jacobi und Olaf Schade./Foto: Stadt Gevelsberg

Die ehemalige Bahnstrecke zwischen Schwelm und Gevelsberg soll mit Beginn der Saison 2022 zum Radweg geworden sein. Die dafür notwendigen Rodungen sind so gut wie abgeschlossen, die für den eigentlichen Bau notwendigen Ausschreibungen erfolgen in Kürze.

„Wenn der Weg fertig ist, wird er mehr sein als die bergfreie und damit bestens zu fahrende Verbindung zwischen zwei Südkreisstädten. Gevelsberger haben dann auch den Anschluss an die Nordbahntrasse in Wuppertal“, freute sich Bürgermeister Claus Jacobi beim Ortstermin mit seinem Schwelmer Amtskollegen Stephan Langhard sowie Landrat Olaf Schade und Thomas Schablack von Straßen.NRW.

Bahntrassen machen entspanntes Radeln möglich

Der Landesbetrieb wird den Elbschetalrad zwischen Gevelsberg und Wetter weiter ausbauen. Ab dem Frühjahr ist hier das Sanieren des Viadukts über dem Stefansbachtal und des Tunnels Klostermark sowie weiterer Brücken über den Heller Weg, über die Straße Im Hedtstück und über die Haßlinghauser Straße geplant.

Um den Elbeschetalradweg endgültig fertig zu stellen, sind von Straßen.NRW fünf Bauabschnitte geplant. Am Ende wird dieser Alleenradweg insgesamt 13 Kilometer lang sein.

„Im letzten Jahrzehnt sind im und um den Ennepe-Ruhr-Kreis aus vielen ehemaligen Bahntrassen Radwege geworden. Ihr klarer Pluspunkt sind die trotz unserer Topografie vergleichsweise sanften Steigungen. Sie machen es beispielsweise möglich, vergleichsweise entspannt von Hattingen bis Wuppertal und Schwelm zu radeln“, berichtete Landrat Olaf Schade aus eigner Erfahrung.