Befragung: Wie zufrieden sind die VER Fahrgäste?

Die Rückmeldungen der busfahrenden Bürger sollen helfen, das ÖPNV Angebot im Kreis und die Leistungen der VER weiter zu verbessern./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr und der Ennepe-Ruhr-Kreis möchten wissen, wie zufrieden die Kunden mit dem öffentlichen Personennahverkehr sind. Bis Juni werden daher 400 Bürger telefonisch interviewt und um Auskünfte zu Pünktlichkeit, Sauberkeit und Sicherheit gebeten. Thematisiert werden auch das Linien- und Streckennetz, Anschlussmöglichkeiten und Taktfrequenzen, das Fahrkartensortiment, die Zuverlässigkeit der Verkehrsmittel sowie Beratungs- und Informationsleistungen.

„Wo möglich und nötig wollen wir Hinweise nutzen, um Veränderungen auf den Weg zu bringen und damit die Leistungen des Verkehrsunternehmens weiter zu verbessern“, erläutert Jürgen Tannenfels, ÖPNV Koordinator der Kreisverwaltung.

Interview dauert maximal 15 Minunten

Die Auswahl der Befragten erfolgt repräsentativ und nach dem Zufallsprinzip. Zum einen stammen die Rufnummern aus öffentlich zugänglichen Quellen wie beispielsweise Telefonbüchern. Zum anderen werden ÖPNV-Nutzer direkt in den Bussen angesprochen und gefragt, ob sie zu einem Telefoninterview bereit wären.

So oder so: Angerufene werden gebeten, sich für das Telefonat rund 10 bis 15 Minuten Zeit zu nehmen und so einen kleinen Beitrag für mehr Qualität im öffentlichen Personennahverkehr zu leisten. „Selbstverständlich werden die Antworten anonym ausgewertet und anschließend gelöscht“, stellt Tannenfels klar.

Ergebnis liegen im September vor

Die VER beteiligt sich zum vierten Mal am Kundenbarometer. Deutschlandweit rücken dabei Verkehrsbetriebe und Verkehrsverbünde die Zufriedenheit der Nutzer in den Mittelpunkt. Durchgeführt wird die Befragung erneut vom Münchener Marktforschungsinstitut Kantar TNS.

Voraussichtlich im September sind die Daten ausgewertet, wissen Verkehrsgesellschaft und Kreis, was die Befragten positiv bewerten und was sie zu kritisieren haben. „In den vergangenen Jahren“, so Tannenfels, „hatte es Pluspunkte für das Liniennetz, die Beförderungsgeschwindigkeit und die Freundlichkeit der Fahrer gegeben. Negativ bewertet worden waren hingegen die Qualität der Anschlüsse und die Taktfrequenz sowie Informationen über Störungen und der Zustand der Haltestellen.“