Bewässerung: Hattingen setzt auf Säcke

Uwe Kleinschmidt bringt die ersten Wassersäcke an jungen Bäumen an./Foto: Stadt Hattingen

Uwe Kleinschmidt bringt die ersten Wassersäcke an jungen Bäumen an./Foto: Stadt Hattingen

Dunkelgrüne Beutel zieren viele Bäume im Stadtgebiet von Hattingen. Um eine effektivere Bewässerung zu ermöglichen und Trockenschäden entgegenzuwirken, wurden insgesamt 60 Wassersäcke an junge Bäume angebracht, Sie haben ein Fassungsvermögen von rund 60 Litern und werden von Mitarbeitern der Stadt regelmäßig nachgefüllt.

„Die Wassersäcke ermöglichen es uns, die Bäume gezielter zu bewässern. Das Wasser sickert durch kleine Löcher und dringt reguliert direkt in die Erde ein. So werden die Wurzeln besser erreicht", erklärt Uwe Kleinschmidt, Mitarbeiter im Fachbereich Stadtbetriebe und Tiefbau das System, das in Städten wie Bochum und Düsseldorf schon länger erfolgreich im Einsatz ist.

Bürger können Bäumen helfen

Das zunächst befürchtete Problem von Vandalismus und Diebstahl ist dort bis jetzt nicht aufgetreten. Auch die Stadt Hattingen hofft auf die Vernunft der Bürger.

„Wir würden uns auch freuen, wenn die Bürger aktiv mithelfen und die Beutel eigenständig mit Wasser auffüllen. Das wäre für uns eine Entlastung und jeder, der gerne Pflanzen pflegen möchte, kann das mit einer Wasserspende tun", so Kleinschmidt. Wichtig: Nur Wasser in die Beutel füllen, keine Düngemittel oder andere Zusatzstoffe.

Quelle: Presseinformation der Stadt Hattingen