Bilanz 2018: Erneut mehr Fahrzeuge im Kreis unterwegs

Für Besuche des Straßenverkehrsamtes in Schwelm benötigen Besucher für Zeiten nach 12 Uhr einen Termin/Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Kurze Schlangen am Annahmeschalter, das ist das Ziel der Terminvorgabe für Besuche des Straßenverkehrsamtes in Schwelm und der Zulassungsstelle in Witten/Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Der Fahrzeugbestand im Ennepe-Ruhr-Kreis ist auch 2018 weiter angewachsen. Das Straßenverkehrsamt der Kreisverwaltung verzeichnete am Jahresende 251.493 Fahrzeugen. Gegenüber 2017 ein Plus von 3.243 (1,3 Prozent). Eine Entwicklung, die den Trend der Vorjahre bestätigt.

Die Statistik liefert zahlreiche Details: Drei von vier Fahrzeugen - exakt 196.356 - sind Personenkraftwagen. Stark vertreten sind darüber hinaus Krafträder (20.286), Anhänger (17.695) und Lastkraftwagen (9.967). Bei den LKW ist die Anzahl der Fahrzeuge überproportional um 3,4 Prozent gestiegen.

Demgegenüber wurden im Ennepe-Ruhr-Kreis minimal weniger Neuwagen zugelassen. 12.381 Fahrzeuge (2017 12.523) erhielten in den letzten zwölf Monaten erstmals ein Kennzeichen. Umgeschrieben wurden 42.261 (42,227).

Elektrofahrzeuge: Starker Anstieg, Gesamtzahl überschaubar

Weitere Einzelheiten: 2.757 Fahrzeuge, die für den Straßenverkehr zugelassen sind, sind älter als 30 Jahre und damit mit dem H-Kennzeichen unterwegs, 6.190 haben ein Saisonkennzeichen, 1.978 ein Kurzzeitkennzeichnen.

„Trotz der seit Juli 2016 geltenden Kaufprämie ist die Zahl der reinen Elektrofahrzeuge mit 370 nach wie vor sehr überschaubar. Im Vergleich zum Vorjahr gab es hier ein Plus von 142", nennt Sabine Völker, Leiterin des Straßenverkehrsamtes, eine häufig gefragte Statistikzahl.

Und: Das Kennzeichenkürzel „WIT", inzwischen seit gut sechs Jahren wieder als Alternative zu „EN" wählbar, befand sich zum Jahreswechsel an 30.904 Fahrzeugen, ein Plus von 2.955.

Wartezeit beträgt 7 Minuten

Wer 2019 ein Fahrzeug an-, um- oder abmelden möchte, sollte beachten: Für Besuche des Straßenverkehrsamtes in Schwelm und der Zulassungsstelle in Witten nach 12 Uhr wird grundsätzlich ein Termin benötigt.

„Diese Vorgabe macht es uns möglich, Kundenströme besser zu kalkulieren und vermeidet unnötige Wartezeiten für die Bürger", nennt Völker die Gründe für die Regelung. Als Erfolg wertet sie die aktuelle durchschnittliche Wartezeit in den Nachmittagsstunden. Sie liegt bei gut sieben Minuten. Ebenfalls bemerkenswert: Wer heute ein Auto kauft, kann dieses in der Regel bereits morgen zulassen. Mit anderen Worten: Termine für einen Besuch der Zulassungsstelle sind ohne tagelangen Vorlauf reservierbar.

Terminpflicht kommt gut an

Kein Wunder also: Die Terminpflicht sorgt bei Kunden und Mitarbeitern für positive Rückmeldungen. Bei den einen, weil sie zeitnah an der Reihe sind und der Behördengang somit relativ schnell über die Bühne gebracht werden kann. Bei den anderen, weil sie nicht zusehen müssen, wie innerhalb kürzester Zeit Bürger ohne Termin für einen unberechenbaren Ansturm und zeitintensiven Rückstau am Schalter sorgen.

Buchbar sind die Termine hier auf dieser Internetseite sowie telefonisch unter 02336/93 0 (für Schwelm) und 02302/2024 0 (für Witten). Übrigens: Das Motto „Termin vereinbaren - Zeit sparen" gilt auch für die Vormittage. „Hier ist die zeitliche Absprache zwar nicht vorgegeben. Wer sie aber dennoch trifft, der wird an einer gegebenenfalls vorhandenen Warteschlange vorbei aufgerufen", so Völker.

Stichwort Öffnungszeiten der Zulassungsstellen in Schwelm und Witten

Schwelm, Hattinger Str. 2a
Montag und Dienstag 7 bis 15 Uhr, Mittwoch und Freitag 7 bis 12 Uhr und Donnerstag 8 bis 18 Uhr
 
Witten, Wittener Str. 100
Montag und Donnerstag 7 bis 15 Uhr, Dienstag 8 bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag 7 bis 12 Uhr
 
Für Besuche ab 12 Uhr ist an beiden Standorten eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich.

Stichwort Straßenverkehrsamt und Dienstleistungen im Internet

Die Erfahrungen zeigen: Wer Straßenverkehrsamt googelt, der muss die Suchergebnisse kritisch betrachten. Häufig liegen Angebote von Anbietern, die lediglich Geschäfte machen wollen und Leistungen anbieten, die teuer zu bezahlen sind, nur einen Klick entfernt. Der Kreis rät daher eindringlich: Für alle Dienstleistungen und Informationen des Straßenverkehrsamtes sollten Bürger ausschließlich auf die "Original"internetseite des Kreises (www.en-kreis.de) zurückgreifen