Bildungskonferenz ermöglichte Austausch zu Ergebnissen des Bildungsreports

Dr. Stefan Krüger (Schulleiter Reichenbach-Gymnasium), Dieter Kaltenbach (Erster Beigeordneter Stadt Ennepetal), Prof. Dr. Bovermann (Vorsitzender des Lenkungskreises Regionales Bildungsnetzwerk, MdL), Olaf Schade und Moderator Dr. Mario Roland (v.l.) diskutierten mit rund 80 weiteren Teilnehmern./Foto: Dr. Jürgen Theobald/Ennepe-Ruhr-Kreis

Dr. Stefan Krüger (Schulleiter Reichenbach-Gymnasium), Dieter Kaltenbach (Erster Beigeordneter Stadt Ennepetal), Prof. Dr. Bovermann (Vorsitzender des Lenkungskreises Regionales Bildungsnetzwerk, MdL), Olaf Schade und Moderator Dr. Mario Roland (v.l.) diskutierten mit rund 80 weiteren Teilnehmern./Foto: Dr. Jürgen Theobald/Ennepe-Ruhr-Kreis

Frühkindliche Bildung, Ganztagsbetreuung, Inklusion, duale Ausbildung: Rund 80 Teilnehmer haben sich bei der achten Bildungskonferenz des Regionalen Bildungsnetzwerks intensiv zu ausgewählten Befunden des ersten Bildungsreports des Ennepe-Ruhr-Kreises ausgetauscht.

„Ich hoffe, dass mit der heutigen Konferenz ein weiterer Schritt zur Vernetzung der Akteure für eine gute Bildung im Ennepe-Ruhr-Kreis gelingt und das vorliegende Zahlenmaterial eine stärker faktenbasierte Steuerung der Bildungslandschaft ermöglicht“, formulierte Landrat Olaf Schade bei seiner Begrüßung im Ennepetaler Reichenbach-Gymnasium das Ziel.

Zunächst stellte der Bildungsmonitorer des Kreises, Emanuel Hartkopf, den Fachleuten und Interessierten aus Politik und Verwaltung sowie den Vertretern von Bildungsinstitutionen den im September erschienenen Report namens „BildungsfaktEN“ im Überblick vor und ordnete die Ergebnisse ein.

Es wurde viel diskutiert

Anschließend konnten sich die Teilnehmer an einzelnen Stationen ausführlich über ausgewählte Befunde informieren. Diese deckten von der frühkindlichen Bildung über die Themen Ganztag und Inklusion bis hin zu den Herausforderungen der dualen Ausbildung ein weites Spektrum ab.

Die Möglichkeiten zur Diskussion wurden intensiv genutzt, auch konnten Ideen und Wünsche notiert oder Handlungsbedarfe konkretisiert werden. Auf besonderes Interesse stieß die Station zu den Veränderungen der Schullandschaft, die auch die starken Pendlerbewegungen im Bereich der weiterführenden Schulen zwischen den einzelnen Städten thematisierte.

Hier knüpfte der abschließende Vortrag an, der am Beispiel der Regionalen Schullandschaft die Nutzungsmöglichkeiten und Perspektiven des Bildungsreportes verdeutlichte. „Allein die unterschiedliche Größe der kreisangehörigen Kommunen hat zwangsläufig eine ungleiche Verteilung der weiterführenden Schulen im Kreisgebiet zur Folge. Dies führt zu anhaltend hohen Pendlerzahlen und erfordert eine stärker interkommunal ausgerichtete Schulentwicklungsplanung“, erläuterte Hartkopf.

Dokumentation in Arbeit

Er rief alle Teilnehmer dazu auf, die Ergebnisse des Bildungsreports im Rahmen ihrer Arbeit weiter zu nutzen, sich mit anderen Akteuren auszutauschen und zusammenzuschließen – auch um Impulse für politische Diskussionen zu geben.

Die bei der Bildungskonferenz gesammelten Erkenntnisse werden derzeit dokumentiert und ausgewertet. Die Präsentationen, die bei der Veranstaltung gezeigt wurden, können auf der Internetseite des Regionalen Bildungsnetzwerks (www.regionale.bildungsnetzwerke.nrw.de) heruntergeladen werden. Der nächste Bildungsreport soll Ende des Jahres erscheinen. Er wird das vorhandene Zahlenmaterial fortschreiben und weitere Bildungsbereiche umfassen.