„Breckerfelder Eigenheimzulage“ bleibt

Breckerfeld ist die kleinste und höchstgelegenste Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises. Seit Jahren wirbt sie mit der lokalen Eigenheimzulage um junge Familien./Foto: Stadt Breckerfeld

Trotz des vom Bund beschlossenen Baukindergeldes wird die Hansestadt Breckerfeld Erwerbern von Grundstücken im Baugebiet „Heider Kopf“ weiterhin die „Breckerfelder Eigenheimzulage“ zahlen. Das hat der Stadtrat beschlossen.

Für jedes Kind, das in einem Haushalt wohnt und das 19. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, beträgt die Förderung 4 000 Euro. Der Höchstbetrag pro Familie liegt bei 16.000 Euro. Zurzeit zahlt die Stadt die Zulage für 55 Kinder.

Förderzeitraum ist das Jahr des erstmaligen Einzugs der Erwerber sowie die sieben Folgejahre. Für alle in 2019 abgeschlossenen Erwerbsverträge gilt, dass die Förderung nur gewährt wird, wenn der Beginn des Förderzeitraums in den Kalenderjahren 2019 bis 2022 liegt

Anlass war 2006 der Wegfall der Eigenheimzulage

Die Zulage wird in acht gleichen Raten (500 Euro pro Kind) an die Erwerber ausgezahlt. Die erste Rate fließt sechs Wochen nach Einzug, die folgenden Raten jeweils zum 15. März der sieben Folgejahre. Sowohl die Erwerber wie ihre Kinder müssen beim Einzug und in den sieben Folgejahren (zum Stichtag 1. Dezember) mit Hauptwohnsitz in Breckerfeld gemeldet sein.

Grund für die Einführung des Bauanreizes in der kleinsten Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises war 2006 der Wegfall der staatlichen Förderung von Wohneigentum durch den Bund gewesen. Die staatliche Förderung konnte die Hansestadt zwar nicht vollständig ersetzen. Dennoch wollten und wollen Rat und Verwaltung Familien mit Kindern unterstützen.

Das Angebot kommt an. 110 Baugrundstücke konnten verkauft werden. Aktuell sind am „Heider Kopf“ noch zehn Grundstücke frei. Ansprechpartner für Interessenten ist im Breckerfelder Rathaus Stadtkämmerin Sandra Schüler.