Bund fördert nachhaltiges Wirtschaften in Witten

Die Stadt Witten möchte in Kooperation mit dem Wuppertalinstitut das nachhaltige Wirtschaften ankurbeln und erhält dafür Unterstützung vom Bund: Das Ministerium für Bildung und Forschung hat einen Förderantrag des Amtes für Bodenwirtschaft und Wirtschaftsförderung für eine auf zwei Jahre befristete Stelle bewilligt.

Bei dem Projekt geht es insbesondere darum, regionale Lebensmittel zu vermarkten. Damit schlägt die Stadt gleich zwei Fliegen mit einer Kappe, denn. „Kurze Wege vom Produzenten zum Verbraucher schonen die Umwelt und stärken die heimische Wirtschaft“, erklärt Amtsleiterin Anja Reinken. Sie hat  das Projekt konzipiert und bereits vor einem Jahr auf den Weg gebracht.

Vorbild aus Niedersachsen

Nächster Schritt ist jetzt ein Netzwerk aus Produzenten, Händlern und Immobilieneigentümern. Ziel Die regionalen Waren auf den Wochenmärkten, in Wittener Supermärkten und in leer stehenden Geschäftsräumen anbieten.
Bei dem Projekt arbeitet die Stadt eng mit dem Wuppertalinstitut zusammen. Dort gibt es einschlägige Erfahrungen, unter anderem wurde ein ähnliches Projekt mit nachhaltigem Erfolg in Osnabrück umgesetzt.

Die Stelle eines Projektleiters ist bereits ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 9. Februar.

„Wir wollen so schnell wie möglich starten, möglichst noch im Frühjahr“, erklärt Reinken. Für sie passt das Projekt perfekt zur kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie der Vereinten Nationen. Diese umzusetzen hat sich Witten gemeinsam mit 14 weiteren NRW-Kommunen auf die Fahne geschrieben.

Quelle: Presseinformation der Stadt Witten