Christian Zittlau bleibt stellvertretender Kreisbrandmeister

Unmittelbar nach der Bestellung überreichte Landrat Olaf Schade dem im Amt bestätigten Christian Zittlau die Ernennungsurkunde./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Unmittelbar nach der Bestellung überreichte Landrat Olaf Schade dem im Amt bestätigten Christian Zittlau die Ernennungsurkunde./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

In seiner letzten Sitzung hat der Kreistag den Sprockhöveler Christian Zittlau erneut zum stellvertretenden Kreisbrandmeister bestellt. Direkt im Anschluss überreichte ihm Landrat Olaf Schade die Ernennungsurkunde.

Der 48-jährige hatte das Ehrenamt bereits 2007 übernommen und wurde jetzt insgesamt zum dritten Mal gewählt. Im Vergleich zu seinen früheren Amtszeiten entfällt nach einer Gesetzesänderung die bisherige Befristung auf sechs Jahre.

Zittlau unterstützt Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm sowie den weiteren stellvertretenden Kreisbrandmeister Mario Rosenkranz (Witten) bei ihren Tätigkeiten. Diese sind breit gefächert und im Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung festgeschrieben.

Hauptaugenmerk liegt auf der Einsatzfähigkeit der Wehren

Dort heißt es: „Der Kreisbrandmeister unterstützt als Ehrenbeamter des Kreises den Landrat bei der Aufsicht über die Freiwilligen Feuerwehren.“ Sein Hauptaugenmerk sollte daher der Einsatzfähigkeit der Wehren gelten.

So haben die Kreisbrandmeister beispielsweise darauf zu achten, dass die personelle Stärke und Zusammensetzung der neun Wehren im Kreisgebiet den Vorschriften entspricht und dass Ausbildung, Bekleidung sowie Ausrüstung zum Löschen, Retten und Bergen ausreichend sind. Sie überprüfen zudem, ob die Löschwasserversorgung gewährleistet ist und ob die Brandschauen durchgeführt werden.

Kompetente Ansprechpartner für Behörden

Um die Lage und Einsatzfähigkeit der Wehren beurteilen zu können, sind der Kreisbrandmeister und seine Stellvertreter regelmäßig vor Ort zu Gast, besichtigen Dienstgebäude und Material, nehmen an Übungen und Einsätzen teil, informieren sich auf Dienstbesprechungen.

Neben dieser Aufsichtsfunktion sind sie aber auch kompetente Ansprechpartner für Behörden und Wehren. So werden unter anderem die Städte beim Erstellen der Brandschutzbedarfspläne beraten und Auskünfte zu Rechtsfragen rund um die Laufbahn in den Feuerwehren gegeben.