Corona: 13.510 Infektionen, Inzidenz 7,7

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 13.510 bestätigte Corona-Fälle (Stand Mittwoch, 21. Juli). Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 6 gestiegen. 51 Kreisbewohner sind aktuell infiziert, von diesen sind 24 nachweislich von einer Virusvariante betroffen. 13.093 Menschen gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 7,7 (Vortag 8,6). In Folge einer Systemwartung sind einige Daten in den letzten Tagen verzögert gemeldet worden, sodass es zu Diskrepanzen zwischen den Neuinfektionen und den Inzidenzen kam.

Erkrankte in allen kreisangehörigen Städten

Die aktuell 51 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (1/1 nachweislich mit Virusvariante), Ennepetal (2/0), Gevelsberg (5/1), Hattingen (11/6), Herdecke (7/5), Schwelm (3/1), Sprockhövel (4/0), Wetter (4/2) und Witten (14/8).

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (372), Ennepetal (1.294), Gevelsberg (1.335), Hattingen (2.120), Herdecke (845), Schwelm (1.321), Sprockhövel (847), Wetter (943) und Witten (4.016).

Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion sind im Ennepe-Ruhr-Kreis 366 Personen verstorben. Die Todesfälle verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (10), Ennepetal (20), Gevelsberg (26), Hattingen (76), Herdecke (39), Schwelm (31), Sprockhövel (21), Wetter (10) und Witten (133).

165.095 vollständig geimpfte Bürgerinnen und Bürger

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe meldet in ihrem Impfbericht für den Ennepe-Ruhr-Kreis 202.453 erstgeimpfte Bürgerinnen und Bürger, 165.095 sind bereits vollständig geimpft. Der Impfbericht erfasst Impfungen der niedergelassenen Ärzte, Impfzentren, mobilen Teams und Krankenhäuser. Da die Daten der jetzt ebenfalls impfenden Betriebs- und Privatärzte aber ausschließlich an das Robert-Koch-Institut übermittelt werden, bildet der KVWL-Bericht das Impfgeschehen nicht mehr vollständig ab.

Stichwort Landesinzidenz über 10, Einschränkungen könnten folgen

Die Landesinzidenz liegt seit Samstag, 17. Juli, und somit seit fünf Tagen in Folge über 10 (Stand Mittwoch 13,8). Wenn der Wert acht Tage hintereinander überschritten wird, folgt eine Rückstufung in Inzidenzstufe 1.

Dies hätte - unabhängig davon, dass sich der Kreis selbst noch in Inzidenzstufe 0 befindet - auch Auswirkungen auf das Leben im Ennepe-Ruhr-Kreis. Hintergrund: In den Bereichen Freizeit, Messen, Einzelhandel und Großveranstaltungen greifen einige Lockerungen nur dann, wenn die Inzidenzstufe in Land und Kreis 0 lautet. Die detaillierten Regelungen finden sich unter www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw