Corona: 13.723 Infektionen, Inzidenz springt auf 31,5

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 13.723 bestätigte Corona-Fälle (Stand Donnerstag, 12. August). Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 35 gestiegen. 166 Kreisbewohner sind aktuell infiziert, von diesen sind 69 nachweislich von einer Virusvariante betroffen. 13.190 Menschen gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, ist mit einem Wert von 31,5 im Vergleich zum Vortag (21,9) stark gestiegen. Erstmals seit dem 26. Mai hat dieser Wert die Schwelle von 30 wieder überschritten. Weiterer Vergleich: Vor knapp fünf Wochen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 2,8.

Die aktuell 166 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (2/nachweislich mit Virusvariante 2), Ennepetal (15/9), Gevelsberg (20/11), Hattingen (39/14), Herdecke (6/1), Schwelm (10/7), Sprockhövel (5/1), Wetter (27/5) und Witten (42/19).

Aktuell Erkrankte: 18- bis 25-Jährige am stärksten betroffen 

Nach Altersgruppen verteilen sie sich wie folgt: bis 12 Jahre (16), 12 bis 17 Jahre (12), 18 bis 25 Jahren (42), 26 bis 35 Jahre (22), 36 bis 49 Jahre (35), 50 bis 65 Jahre (24), 66 bis 80 Jahre (10) und älter als 80 Jahre (5).

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (373), Ennepetal (1.306), Gevelsberg (1.342), Hattingen (2.132), Herdecke (856), Schwelm (1.324), Sprockhövel (859), Wetter (955) und Witten (4.043).

Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion sind im Ennepe-Ruhr-Kreis 367 Personen verstorben. Die Todesfälle verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (10), Ennepetal (20), Gevelsberg (26), Hattingen (76), Herdecke (39), Schwelm (31), Sprockhövel (21), Wetter (11) und Witten (133).

Erstimpfquote 64,6, Zweitimpfquote 58,3 Prozent

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe meldet in ihrem Impfbericht für den Ennepe-Ruhr-Kreis 209.254 erstgeimpfte Bürgerinnen und Bürger, 188.834 sind bereits vollständig geimpft.

Der Impfbericht erfasst Impfungen der niedergelassenen Ärzte, Impfzentren, mobilen Teams und Krankenhäuser. Da die Daten der jetzt ebenfalls impfenden Betriebs- und Privatärzte aber ausschließlich an das Robert-Koch-Institut übermittelt werden, bildet der KVWL-Bericht das Impfgeschehen nicht mehr vollständig ab.

Stichwort Haus Magdalena Wetter (Ruhr)

Die Einrichtung steht seit Beginn der Woche im Fokus des Gesundheitsamtes. Grund dafür waren eine erkrankte Mitarbeiterin, eine erkrankte Bewohnerin und sechs positive Schnelltestergebnisse. Um ein vollständiges Bild zu gewinnen, veranlasste das Gesundheitsamt PCR-Tests für die insgesamt 55 Bewohner und 35 Mitarbeiter.

Ergebnis: Insgesamt sind 8 Bewohner und 3 Mitarbeiter betroffen. Alle Betroffenen sind vollständig gegen Corona geimpft. Das Gesundheitsamt hat die notwendigen Quarantänen veranlasst und kündigt für Montag nächster Woche neue PCR-Tests an.