Corona: Schulen wechseln in Distanzunterricht, Kitas in Notbetrieb

Auch Schüler und Lehrer der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule gehen ab Donnerstag in den Distanzunterricht./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Auch Schüler und Lehrer der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule gehen ab Donnerstag in den Distanzunterricht./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Weil der Inzidenzwert im Ennepe-Ruhr-Kreis heute am dritten Tag in Folge über 165 liegt, gilt für die Schulen im Kreis ab Donnertag, 29. April, wieder Distanzunterricht. Davon ausgenommen sind Abschlussklassen und Förderschulen. So sieht es das neue Infektionsschutzgesetz vor.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat diese Überschreitung auf Grundlage der durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichten 7-Tage-Inzidenz offiziell festgestellt. Somit ist Präsenzunterricht in der Regel untersagt - Ausnahmeregelungen sind den Schulleitungen bekannt.

Eigenerklärung ist ausreichend

Zeitgleich mit den Schulen wechseln die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege in den Notbetrieb. Anspruch auf eine bedarfsorientierte Notbetreuung haben in Nordrhein-Westfalen beispielsweise Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung, Kinder mit Behinderungen und auch Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können.

Letztere legen der Kindertageseinrichtung oder der Kindertagespflege eine entsprechende Eigenerklärung vor. Ein Muster hierfür gibt es unter www.kita.nrw.de, Stichwortsuche „Eigenerklärung“.