Dekontamination: Feuerwehr und Polizei üben gemeinsam

Foto: Kreisfeuerwehrband Ennepe-Ruhr

Foto: Kreisfeuerwehrband Ennepe-Ruhr

Die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Spezialeinheiten der Polizei in einer ABC Lage stand im Mittelpunkt einer Übung, an der auch Feuerwehrangehörige aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis beteiligt waren. Ihre Aufgabe: Sie dekontaminierten Verletzte.

Die V-Dekon Einheit 50 mit Einsatzkräften aus Hattingen, Herdecke Schwelm, Sprockhövel, Wetter und Witten nahm an der Übung teil. Auch Hilfsorganisationen waren an der Übung beteiligt. Die Einsatzkräfte starteten Witten und fuhren im Verband den Übungsort in der Region Münster an.

Zusammenspiel gelingt

Vor Ort wurde nach einer Begrüßung durch Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm und Übungsleiter Gerd Simon-Bourrée ein Dekontaminationsplatz - Platzbedarf 800 Quadratmeter - aufgebaut. Pro Stunde können hier 50 Verletzte dekontaminiert werden. Ein Szenario, das mit Verletztendarstellern realistisch und praxisnah geübt wurde.

„Wieder einmal wurde deutlich, wie hoch Personal- und Technikaufwand bei solchen Lagen für die Feuerwehr sind. Erfreulich war die gute und gelungene Zusammenarbeit mit den Spezialeinheiten der Polizei“, so Rehm ein positives Fazit.

Quelle: Presseinformation des Kreisfeuerwehrbandes Ennepe-Ruhr