Elektromobilität: Kreisverwaltung legt den nächsten Gang ein

Landrat Olaf Schade und Martin Henze mit den beiden Neuzugängen mit E-Antrieb vor dem Schwelmer Kreishaus./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Landrat Olaf Schade und Martin Henze mit den beiden Neuzugängen mit E-Antrieb vor dem Schwelmer Kreishaus./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Zwei BMW i3 verstärken ab sofort die Dienstwagenflotte des Ennepe-Ruhr-Kreises. Die beiden geleasten Fahrzeuge fahren ausschließlich elektrisch und können von allen Mitarbeitern der Kreisverwaltung für Dienstfahrten genutzt werden.

„Bisher hatten wir Fahrzeuge im Fuhrpark, die sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin oder mit Strom sowie Benzin gefahren werden können. In Sachen alternative Antriebe schalten wir jetzt mit den beiden BMW einen weiteren Gang höher. Erstmals setzen wir mit ihnen voll und ganz auf Strom im ´Tank´“, zeigte sich Landrat Olaf Schade zufrieden.

250 Kilometer Reichweite

Er sieht in den Neuzugängen ideale Ergänzungen für die bereits vorhandenen vier Hybrid-PKW sowie die zwei E-Bikes. Zudem habe die Kreisverwaltung den Anspruch umgesetzt, bei jeder Fahrzeugbeschaffung die Klimaneutralität zu prüfen

Mit den von BMW seit Ende letzten Jahres verbauten 120-Amperestunden-Hochvoltbatterien kommen die i3 rund 250 Kilometer weit. „Langstrecken sind damit zwar noch nicht machbar. Für die Vielzahl von Einsätzen im und um den Ennepe-Ruhr-Kreis sind sie aber mit Sicherheit eine sehr gute Wahl“, ist sich Martin Henze, Leiter der Servicestelle Zentrale Dienste, sicher.

Gelanden wird mit Ökostrom

Um die Fahrzeuge nach ihrer Rückkehr ins Schwelmer Kreishaus wieder schnell und effektiv aufladen zu können, wurden in die Tiefgarage weitere Ladesäulen gebaut „Sie sind in der Lage, die Akkus in weniger als drei Stunden vollständig zu füllen“, berichtet Henze.

Mit Blick auf die Umwelt ebenso wichtig: Seit 2013 kommt aus den Steckdosen der Kreisverwaltung nur noch Ökostrom. Ein entsprechender Vertrag mit der AVU macht es möglich und das Fahren mit den E-Fahrzeugen damit emissionsfrei.

„Auf diese Weise leisten wir einen kleinen, aber durchaus wichtigen Beitrag für saubere Luft und Klimaschutz“, sieht Schade in der Kombination aus Elektromobilität und Ökostrom eine Kombination, die im Vergleich zu Verbrennungsmotoren wichtige Pluspunkte liefert.