EN-Sportlerwahl: Jury hat entschieden, Sportabend wird vorbereitet

Immer wieder ein schönes Bild: Das Gruppenfoto der EN-Sportlerinnen und Sportler. In diesem Jahr werden Sportabend und Abschlussbild allerdings kleiner ausfallen./Archivfoto Ennepe-Ruhr-Kreis

Immer wieder ein schönes Bild: Das Gruppenfoto der EN-Sportlerinnen und Sportler. In diesem Jahr werden Sportabend und Abschlussbild allerdings kleiner ausfallen./Archivfoto Ennepe-Ruhr-Kreis

Der Verzicht auf die Differenzierung nach Alter und damit verbunden vier statt der eigentlich üblichen sieben Titel - Corona hatte auch in der Ausschreibung für die Wahl der EN-Sportlerinnen und Sportler Spuren hinterlassen.

Wie immer seit der Auszeichnungs-Premiere 2003 spielten aber auch dieses Mal weder die Sportart noch die Frage Amateur oder Profi eine Rolle. Wichtig war nur: Die Leistungen mussten 2020 erbracht worden sein.

Neben den Erfolgen und Leistungen, die die Vorgeschlagenen vorweisen konnten, beeindruckte die Jury ein weiteres Mal die Bandbreite der Sportarten, die zwischen Herdecke und Breckerfeld, Schwelm und Hattingen mit besten Resultaten auf Landes- und Bundesebene und sogar darüber hinaus betrieben werden. Besonders erfolgreich waren 2020 die Ruderer und Judoka sowie die Aktiven in Basketball, Volleyball und Baseball.

Bronze, Silber und Gold werden erst im November vergeben

Auf welchen Plätzen die von einer Jury Nominierten am Ende gelandet sind, wer quasi Bronze, Silber oder Gold erhält, das wird bis zur Ehrungsveranstaltung am Dienstag, 9. November, ein Geheimnis bleiben. Aktuell - auch hier sei Corona Undank - ist eine Veranstaltung im kleineren Rahmen vorgesehen. Wie genau die Ehrung über die Bühne gehen wird, können und wollen die Verantwortlichen erst kurz vorher entscheiden.

Entspannt entgegensehen können der Veranstaltung die nominierten Ehrenamtlichen und der Held der Pandemie. Hier verzichtet der Ennepe-Ruhr-Kreis auf das Erstellen einer Rangfolge. Stattdessen wartet auf die sieben als Dank für ihr zum Teil jahrzehntelanges Engagement eine gleichrangige Auszeichnung.

Jurymitglieder aus Sport und Verwaltung, Politik und Medien

Die Wahl der EN-Sportlerinnen und Sportler des Jahres ist eine Veranstaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises unter der Schirmherrschaft von Landrat Olaf Schade.

Zur Jury zählten in diesem Jahr Matthias Kiehm und Philipp Topp (Kreissportbund Ennepe-Ruhr), der stellvertretende Landrat Jörg Obereiner und Daniel Wieneke (Ennepe-Ruhr-Kreis) sowie Heinz-Gerd Lützenberger (Westfalenpost).

Folgende Aktive sind für die Sportlerwahl nominiert (alphabetische Reihenfolge):

Sportlerin des Jahres 2020

Jule Mantsch (Beachvolleyball TG Rote Erde Schwelm, Wohnort Marienheide)
Mathilda Sophie Niemeyer (Judo, 1. Hattinger JJJC, Wohnort Hattingen)
Merve Petruck (Leichtathletik, TuS Breckerfeld/TSV Bayer 04 Leverkusen, Wohnort Ennepetal)

Sportler des Jahres 2020

Falk Hobein (Judo, SU Annen, Wohnort Hagen)
Johannes Weißenfeld (Rudern, RC Westfalen 1929 Herdecke, Wohnort Herdecke)
Finn Wolter (Rudern, Ruder-Club Witten, Wohnort Herdecke)

Mannschaft des Jahres 2020

EN-Baskets, 1. Herrenmannschaft (Basketball)
Ennepetal Raccons U15-Mannschaft (Baseball)
TG Rote Erde Schwelm, 1. Damenmannschafft (Volleyball)

Ehrenamt

Stefan Arndt, Schachgemeinschaft Ennepe-Ruhr Süd
Angelika Behnke, VfB Schwelm
Marcel van Delden, Ruder-Club Witten
Klaus Rauhaus, TG Rote Erde Schwel
Udo-André Schäfer, Kneipp-Verein Sprockhövel
Mathias Werner, TuS Hattingen

Held der Pandemie

Thorsten Machelett, Ennepetal