Ennepetal ehrt Ralf Waldmann posthum

Imke Heymann enthüllt das Schild zur Wiemerhofstraße./Foto: Stadt Ennepetal

Imke Heymann enthüllt das Schild zur Wiemerhofstraße./Foto: Stadt Ennepetal

Eine posthume Ehrung erfuhr jetzt der verstorbene Ennepetaler Motorradrennfahrer Ralf Waldmann. An der Wiemerhofstraße - dort steht sein Elternhaus - enthüllte Bürgermeisterin Imke Heymann im Beisein seiner Lebensgefährtin Heike Teschner ein Zusatzschild. Dies würdigt den zweimaligen Vizeweltmeister.

Heymann blickte dabei noch einmal auf Waldmanns Karrierestationen zurück und würdigte ihn als bodenständigen und bescheidenen Menschen, der seine Wurzeln in Ennepetal nie vergessen habe.

Waldmann einer der bedeutendsten deutschen Fahrer

Auf dem Schild ist zu lesen: „In dieser Straße steht das Elternhaus von Ralf Waldmann, einem der erfolgreichsten Motorradrennfahrer Deutschlands. Ab 1986 fuhr er in verschiedenen Hubraumklassen in der Motorrad-Weltmeisterschaft und errang bei 169 Starts 20 Siege.

50 Mal fuhr er in seiner Karriere auf das Podium. 1996 und 1997 wurde er in der 250-Kubikzentimeter-Klasse Vizeweltmeister. Obwohl er nie Weltmeister wurde, ist er einer der bedeutendsten deutschen Fahrer der WM-Geschichte. Ralf Waldmann verstarb viel zu früh am 10. März 2018“.

Quelle. Presseinformation der Stadt Ennepetal