Flüchtlingshilfe: Ehrenamtliche nutzen Rundfahrt zum Austausch

Gruppenbild der Teilnehmer vor der MS Friedrich Harkort./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Gruppenbild der Teilnehmer vor der MS Friedrich Harkort./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Viele Ehrenamtliche engagieren sich seit Jahren mit großem Engagement in der Flüchtlingshilfe. Vielfältige Beratungs-, Unterstützungs- und Begleitangebote haben sich etabliert. Diverse Angebote für Sprachkurse und Ausflüge, Tanz- und Musikprojekte sind entstanden.

„Die Ehrenamtsinitiativen und die dort Engagierten leisten wertvolle Arbeit für die Integration Geflüchteter. Um ihren Einsatz zu würdigen und die Projekte zu präsentieren, haben wir Vertreter von ihnen auf die MS Friedrich Harkort eingeladen“, berichtet Maren Kochenrath vom Kommunalen Integrationszentrums des Ennepe-Ruhr-Kreises. Zusammen mit den Aktiven des Laien-Sprachmittlerpools nutzten rund 60 Teilnehmer dieses Angebot.

Förderung dank Landesprogramm

Während der Rundfahrt über den Harkortsee kamen sie ins Gespräch und tauschten Erfahrungen aus. Vertreter der Ehrenamtsinitiativen berichteten über ihre Arbeit, die Mitglieder des Laien-Sprachmittlerpools zeigten auf, wie wertvoll es für die Betroffenen ist, wenn sie bei Beratungs- und Informationsgesprächen bei Behörden, Schulen oder Beratungseinrichtungen dolmetschen. Zudem wurde bei fröhlicher Stimmung gemeinsam mehrsprachig gesungen und getanzt.

60 der Initiativen haben seit 2016 vom Förderprogramm KOMM-AN NRW profitiert. Sie erhielten auf diesem Weg Gelder für ihre ehrenamtliche Arbeit in der Flüchtlingshilfe.

„Durch das Programm werden gezielt Strukturen des sozialen Miteinanders und hier insbesondere Ankommenstreffpunkte gefördert. Förderfähig sind beispielsweise Mieten für Begegnungsräumlichkeiten und die Kosten für Qualifizierungen sowie die fachliche Begleitung von Ehrenamtlichen“, erläutert Kochenrath.