„Gemeinsam mehr erreichen“: Integrationsprofis wollen das Ehrenamt stärken

Welche Projekte lassen sich gemeinsam mit Ehrenamtlichen realisieren? Was motiviert für ein Ehrenamt? Und wie gelingt eine langfristige Zusammenarbeit? 15 Hauptamtliche in der Integrationsarbeit aus der Kreisverwaltung und den Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises haben in einem Workshop überlegt, wie sie die Arbeit von Ehrenamtlichen unterstützen und noch mehr Bürger für ein Ehrenamt gewinnen können.

„Wir haben viele gute Ideen, aber nicht immer die Ressourcen, sie auch umzusetzen“, sagt Workshop-Leiterin Claudia Formann von der Stabstelle für Integration, Internationale Beziehungen und Städtepartnerschaften der Stadt Witten. „Ehrenamtliche bringen sich jetzt schon an vielen Stellen ein und machen die Kommunen mit ihrem Engagement lebenswerter. Gemeinsam könnten wir noch mehr erreichen.“

In einem ersten Schritt informierten sich die Teilnehmer darüber, welche Formen des Ehrenamts es gibt, was motivierend und was eher abschreckend wirkt. Im kommenden Jahr werden das Kommunale Integrationszentrum des Kreises und die Stadt Witten erneut einen Workshop anbieten – dazu sind dann neben den hauptamtlichen Akteuren auch Ehrenamtliche eingeladen, die sich bereits im Bereich Integration engagieren, ebenso wie Bürgerinnen und Bürger, die sich für ein Ehrenamt interessieren.