Gesund in Breckerfeld macht Fortschritte

Schulungen zum Thema gesunde Ernährung, Aktionen in der freien Natur und Bewegungsangebote für alle Altersklassen - bei der Auftaktveranstaltung des Projektes „GesundEN“ im März letzten Jahres, wurden in Breckerfeld viele kreative Ideen für mehr Gesundheit und eine verbesserte Lebensqualität gesammelt.

Ein Thema stand dabei im Vordergrund: Gesundheitsförderung für Ältere und Senioren. Bereits im Dezember 2019 hatten die Stadt Breckerfeld und die evangelische Kirchengemeinde diesen Bereich im Blick. Dazu stellten sie bei den Krankenkassen einen Projektantrag, um eine Projektförderung nach dem Präventionsgesetz über die Landesrahmenvereinbarung auf den Weg zu bringen.

Dieser wurde im März 2021 bewilligt, am 1. Mai konnte das zusammen mit „GesundEN“ entwickelte Projekt „Gesund in Breckerfeld“ starten. In den nächsten drei Jahren wird es von der Breckerfelderin Ursula Jakobs koordiniert.

Einladung für den 23. August

„Seit dem Projektbeginn hat Ursula Jakobs schon viele Ideen entwickelt und Vorhaben angestoßen“, freut sich Franziska Wellmann-Peters, Projektkoordinatorin von „GesundEN“. Welche das sind und was bewegt werden soll und kann, wird bei der Auftaktveranstaltung von „Gesund in Breckerfeld“ besprochen.

„Zusammen mit den Breckerfelderinnen und Breckerfeldern wollen wir die vorhandenen Strukturen nutzen und vernetzen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Wir hoffen auf möglichst viele Interessierte“, skizziert Jakobs das Ziel des Angebotes, das gleichzeitig auch der erste Runde Tisch Gesundheit des Projektes „GesundEN“ in Breckerfeld ist.

Die gemeinsame Veranstaltung der beiden Projekte findet am Montag, den 23. August, statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr das Martin-Luther-Haus.

Aufgrund der Corona-Lage bitten die Veranstalter um eine verbindliche Anmeldung bis zum 16. August. Möglich ist dies per Email (F.Wellmann-Peters@en-kreis.de) oder Telefon (02336/932676). Eine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung ist leider nicht möglich. 

Stichwort GesundEN

Mit „GesundEN“ sollen im Ennepe-Ruhr-Kreis neue Wege der Gesundheitsförderung und Prävention erprobt werden. In allen neun Städten sind die Bürger eingeladen, Projekte zu entwickeln, die zu ihren Stadtteilen passen. Gleichzeitig werden sie eingebunden, um ein kreisweites Präventionskonzept zu erarbeiten.

Das Projekt wird vom Landeszentrum für Gesundheit NRW mit 220.000 Euro gefördert. Wer Fragen rund um „GesundEN“ hat, wendet sich an Projektkoordinatorin Franziska Wellmann-Peters: Telefon 02336 932676, Email f.wellmann-peters@en-kreis.de.