Hattingen: Radweg soll Radwege verbinden

Dirk Glaser, Andreas Berg und Baudezernent Jens Hendrix mit dem Plan für den Ausbau der Radtrasse./Foto: Stadt Hattingen

Dirk Glaser, Andreas Berg und Baudezernent Jens Hendrix mit dem Plan für den Ausbau der Radtrasse./Foto: Stadt Hattingen

Der Radweg auf der Trasse der früheren Kohlebahn verbindet das Bergische Land mit dem Ruhrtal. Er verläuft vom ehemaligen Bahnhof Wuppertal-Wichlinghausen über Sprockhövel bis nach Hattingen. Momentan besteht zwischen der Feuerwehrwache an der Nierenhoferstraße und dem Zugang zum RuhrtalRadweg aber noch eine Lücke. Sie soll geschlossen werden. Dadurch würde der Radweg an die Innenstadt und den RuhrtalRadweg angebunden.

„In Hattingen sind wir noch nicht am Ziel zur fahrradfreundlichen Kommune, aber auf einem guten Weg. Dieser Plan ist ein Beitrag dazu. Er trägt der Tatsache Rechnung, dass der Radverkehr für Tourismus und Alltag immer wichtiger wird“, so Bürgermeister Dirk Glaser.

Gleichzeitig erinnerte er an die jüngste Ratsentscheidung, den bereits bestehenden Radweg auf der Kohlebahn zu asphaltieren. Die Stadt wird die aktuell vorhandene wassergebundene Decke in den nächsten Jahren nach und nach durch Asphalt ersetzen. Dafür sind 2,3 Millionen Euro eingeplant. Für Andreas Berg von Straßen.NRW eine sinnvolle Investition; „Asphalt ist heute für Radwege Standard. Eine wassergebundene Decke ist vor pflege- und kostenintensiver."

Baubeginn in 2023

Die Idee zum Lückenschluss stammt von Thomas Schittkowski, Projektleiter bei Straßen.NRW. Geplant sind zwei Kilometer. Um sie optimal an die Hattinger Innenstadt anzubinden und Einstiege zu ermöglichen, plant Straßen.NRW an verschiedenen Stellen Rampen als Zugang.

Als Baubeginn haben die Initiatoren 2023 im Visier. Sobald in Wetter der Bau des Teilstücks des Radweges von Ruhr zur Ruhr abgeschlossen ist, soll es in Hattingen losgehen. Spätestens 2027 - zur Internationalen Gartenausstellung - soll die Radtrasse fertig sein.

Quelle: Presseinformation der Stadt Hattingen