IGA: Freiheit und Hülsenbecker Tal für „Unsere Gärten“ geeignet

Die Freiheit soll für die IGA als historisches Ensembles im mittleren Ruhrtal saniert und wieder nutzbar gemacht werden.

Die Freiheit soll für die IGA als historisches Ensembles im mittleren Ruhrtal saniert und wieder nutzbar gemacht werden.

Ruhrtal-Radweg: Was gut ist, soll noch besser werden. Dieser Abschnitt unterhalb der Burg Blankenstein wurde bereits verbreitert./Archivfoto: EN-Agentur

Ruhrtal-Radweg: Was gut ist, soll noch besser werden. Dieser Abschnitt unterhalb der Burg Blankenstein wurde bereits verbreitert./Archivfoto: EN-Agentur

Die Burgruine Freiheit in Wetter und das Hülsenbecker Tal in Ennepetal sind IGA-fähig. Das hat der Beirat der Internationalen Gartenschau (IGA) Metropole Ruhr 2027 beschlossen. Damit sind jetzt insgesamt 39 landschaftsgestalterische, städtebauliche oder touristische Projekte geeignet, an der IGA teilzunehmen.

Als historisches Ensembles im mittleren Ruhrtal soll die Burgruine in Wetter für die IGA saniert und wieder nutzbar gemacht werden. Im Hülsenbecker Tal wird das Gewässer und die Uferbereiche, auch unter Aspekten des Hochwasserschutzes, ökologisch aufgewertet und weiterentwickelt.

2 von 13 Radweg-Projekten an Ennepe und Ruhr

Neben diesen beiden Nachrückern auf der Ausstellungsebene „Unsere Gärten“ macht der Beirat sich für 13 Radweg-Projekte im Ruhrgebiet stark. Sie sollen das bereits bestehende Netz ergänzen und aufwerten. Zwei von ihnen liegen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Sie tragen die Projekt-Titel „Ruhrband - Ruhrtal-Radweg“ (Hattingen, Herdecke, Wetter, Witten und Hagen) und „Von der Ruhr zur Wupper“ (Gevelsberg, Wetter, Ennepetal).

Im Projektsteckbrief für das „Ruhrband“ heißt es, der Abschnitt des Ruhrtal-Radweges im Ennepe-Ruhr-Kreis solle beispielsweise mit Blick auf Wegbreiten und Untergrund weiter optimiert und qualifiziert werden. „Von der Ruhr zur Wupper“ greift das Anbinden des Ruhrtal-Radweges an die Wuppertaler Nordbahntrasse auf.

Impulse für Radwege sind das Ziel

„Mit der Klassifizierung sind noch keine Förderzugänge verbunden. Hierfür müssen die jetzt im ersten Schritt empfohlenen Projekte noch in zwei weiteren Vertiefungsstufen entsprechend qualifiziert und planerisch ausgearbeitet werden“, betont Uwe Tietz, Abteilungsleiter Kreisentwicklung, Planung und Mobilität der Kreisverwaltung sowie zweiter Vorsitzender des Beirats „Unsere Gärten“.

Der Beschluss des Beirates unterstreiche aber nachdrücklich, dass mit der Internationalen Gartenschau auch Impulse für das Entwickeln von Radwegen gesetzt und bereits in Planung befindliche Projekte zusätzlich angeschoben werden sollen.

„Dieses Ziel verfolgt auch der ins Spiel gebrachte IGA-Radweg. Er soll größtenteils über bereits vorhandene Radwege geführt werden und zum Ausstellungsjahr 2027 vor allem die fünf Zukunftsgärten in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund sowie das Emscherland in Castrop-Rauxel/Recklinghausen und der Standort Bergkamen/Lünen verbinden“, so Tietz.

Stichwort IGA Metropole Ruhr 2027

Diese Internationale Gartenausstellung wird durch die IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH, den Regionalverband Ruhr sowie die Kreise und Kommunen organisiert. Auf den drei Ausstellungsebenen „Zukunftsgärten“, „Unsere Gärten“ und „Mein Garten“ soll die gesamte Region 2027 präsentiert werden. Erstmals wird dann bei einer Internationalen Gartenausstellung auf Dezentralität gesetzt.