IGA Metropole Ruhr 2027: Gesellschaft soll Veranstaltung organisieren

Impression der IGA Bereisgung aus September 2016/Foto: RVR/Wiciok

Impression der IGA Bereisgung aus September 2016/Foto: RVR/Wiciok

Impression der IGA Bereisgung aus September 2016/Foto: RVR/Wiciok

Impression der IGA Bereisgung aus September 2016/Foto: RVR/Wiciok

Die „Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 gGmbH“ soll die gleichnamige Veranstaltung im Ruhrgebiet vorbereiten, durchführen und abwickeln. Das hat jetzt die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr beschlossen.

Die Geschäftsführung übernimmt Nina Frense, Beigeordnete Umwelt beim RVR. Sie wird das Projekt vom RVR in die Gesellschaft überleiten und die strategischen Ziele des Verbandes und der Kommunen mit der IGA Metropole Ruhr 2027 sicherstellen.

Haushalt von 84 Millionen Euro

Die Gesellschaft soll auch Vorschläge entwickeln, wie die von ihr bewirtschafteten Flächen nach Beendigung der IGA genutzt werden. Gesellschafter sind neben dem RVR (54,6 Prozent) die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (13 Prozent), die Städte der Zukunftsstandorte Dortmund (14,4 Prozent), Duisburg (11,6 Prozent) und Gelsenkirchen (6,4 Prozent).

Bis zur Sommerpause werden die kommunalen Beschlüsse gefasst. Danach wird der Gesellschaftsvertrag unterzeichnet.

Der Durchführungshaushalt beläuft sich auf rund 84 Millionen Euro. Etwa 35 Millionen davon sollen aus Einnahmen der verkauften Eintrittskarten finanziert werden. Konservativ gerechnete Besucherprognosen gehen von etwa 2,6 Millionen Besuchern aus. Laut Machbarkeitsstudie könnte die Internationale Gartenschau sogar bis zu fünf Millionen Besucher anlocken.

Weitere Einnahmen ergeben sich aus Mieten, Pachten und Sponsoring. Den Zuschussbedarf von rund 36 Millionen Euro teilen sich RVR, Mitgliedsstädte und -kreise.

Ziel: Grünste Städtelandschaft der Welt

Die Metropole Ruhr will mit der IGA 2027 zur grünsten Städtelandschaft der Welt wachsen. Erste Eindrücke vermittelt ein Imagefilm, der auf der RVR-Internetseite (www.rvr.ruhr) zu sehen ist. Der Imagefilm macht deutlich: Die IGA 2027 ist mehr als eine Gartenschau. Sie wird vielmehr Antworten geben auf die Frage, wie die Menschen in der Region künftig leben, arbeiten und wohnen wollen.

Getragen wird die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr vom Regionalverband Ruhr, von den Kommunen und Kreisen der Metropole Ruhr, der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH, der Ruhr Tourismus GmbH sowie zahlreichen weiteren beteiligten und interessierten Institutionen wie Emschergenossenschaft, LWL und LVR, Gartenbauverbänden, Landwirtschaftskammer oder Kleingartenverbänden.

Quelle: idr-Nachrichtendienst, Herausgeber Regionalverband Ruhr, Essen