Kompetenzzentrum „zeero" macht Unternehmen nachhaltig

Gruppenfoto der „zeero„-Partner

Gruppenfoto der „zeero„-Partner

Das Thema Klimaschutz hat enorm an Bedeutung gewonnen. Viele Unternehmen in der Region stehen vor großen Herausforderungen, die der Klimaschutz mit sich bringt. Die Erwartungshaltung ihrer Auftraggeber, ihrer Kunden und der Politik ist hoch, doch oft fehlen Know-how und Kapazitäten.

Diesen neuen und wachsenden Anforderungen sollen Unternehmen im Ennepe-Ruhr-Kreis zukünftig mit „zeero“ gerecht werden können. Landrat Olaf Schade stellte das Projekt jetzt als Nachfolger der Energie-Effizienz-Region Ennepe-Ruhr (EER) vor.

Kompetenz aus einer Hand

„zeero“ steht für „Zentrum für Energie-; Effizienz- und Ressourcen-Optimierung“ im Ennepe-Ruhr-Kreis und ist ein Zusammenschluss von Klimaschutzprofis der Region. Mit einem Rundum-Service von der Vorbereitung bis zur praktischen Umsetzung CO2-relevanter Maßnahmen unterstützen sie mit ihrem Know-how den regionalen Mittelstand, machen Unternehmen so nachhaltiger und zukunftssicherer.

„Unser Kreis war mit der EER Vorreiter beim Thema Energieeffizienz in Unternehmen. Jetzt wollen wir mit ´zeero´ beweisen, auch bei der CO2- Reduktion sind wir Wegbereiter. Die Region Ennepe Ruhr ist durch die Industrie geprägt. Und Klimaschutz ist eine große Aufgabe für die Unternehmen. Mit zeero werden wir unserem Mittelstand dabei zur Seite stehen und ihn praktisch unterstützen. Dazu bieten wir Kompetenz aus einer Hand", erklärte Schade.

„Die Nachfrage ist da - das hat einerseits die Premiere des Industriegipfels gezeigt. Mit ´zeero´ leisten wir zudem einen großen Beitrag zur Umsetzung des Klimaschutzkonzepts, das der Kreistag beschlossen hat", so der Landrat weiter.

EN-Agentur koordiniert

Jürgen Köder, Geschäftsführer der EN-Agentur ergänzte: „Die EER stand für betriebliche Energieeffizienz, energieeffiziente Gebäudesanierung und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen in der Region. In neun Jahren haben wir zum Beispiel durch ÖKOPROFIT viele Einzelprojekte in Unternehmen umgesetzt. Basierend auf diesen Erfahrungen haben wir ´zeero´ entwickelt.“

Die EN-Agentur ist Ansprechpartner für interessierte Unternehmen: Dort koordiniert Kathrin Peters die „zeero“-Anfragen. Die Ingenieurin und Fachfrau für erneuerbare Energien führt die ersten Analysen durch und ermittelt zusammen mit Unternehmen eine individuelle Lösungsstrategie und zieht die entsprechenden Kompetenzpartner hinzu.

Netzwerk offen für weitere Partner

Zum „zeero“-Kompetenzzentrum gehören die bisherigen EER-Unternehmen EN-Agentur, AVU und Stadtwerke Witten. Neu hinzugekommen sind aus dem Kreis die AHE (Entsorgung/Kreislaufwirtschaft), die VER (Nahverkehr), die beiden Agenturen Grauzone („Business WG“ als Raum für Kooperation und gemeinsame Entwicklungen) und Voll digital (Agentur für digitale Lösungen) sowie die Volksbank Sprockhövel. Als weiteres Kreditinstitut ist die GLS Bank aus Bochum mit dabei.

Ihre fachliche Expertise bringt außerdem die Effizienz-Agentur NRW mit ein, die bereits bei den Ökoprofit-Runden mitgewirkt hat. Weitere Partner sind in dem Netzwerk willkommen.

Das ´zeero´-Leistungsspektrum reicht von der CO2-Bilanzrung über verschiedene Analysen bis hin zu praktischen Maßnahmen in den Bereichen Energienutzung, den Bau von energetischen Anlagen (Photovoltaik, BHKW, Druckluft, Heizung, Klima etc) und effizientem Materialeinsatz. Ebenfalls abgedeckt sind innerbetriebliche Logistik, Mobilität, Entsorgung und Finanzierung sowie passgenaue Angebote der CO2-Kompensation. Oder - kurz zusammengefasst - : „zeero“ ist die regionale Antwort auf globale Herausforderungen.

Quelle: Presseinformation „zeero“