Kreis-Verkehrswacht: Hans-Jürgen Hirsch folgt Thomas Landsberger

Kreisverkehrswacht_Besuch_Wachwechsel

Hans-Jürgen Hirsch (links) und Thomas Landsberger (rechts) zu Gast bei Schirmherr und Landrat Olaf Schade./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Wachwechsel bei der Kreis-Verkehrswacht Ennepe-Ruhr: Nach fünf Jahren Vorstandsarbeit als Geschäftsführer und Vorsitzender hat sich Thomas Landsberger aus privaten Gründen zurückgezogen. Sein Nachfolger als Vorsitzender ist der Ennepetaler Hans-Jürgen (Harry) Hirsch. Jetzt war das Duo im Schwelmer Kreishaus zu Gast.

„Thomas Landsberger ist für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement zu danken. Gleiches gilt für die Bereitschaft von Hans-Jürgen Hirsch, diese Aufgabe zu übernehmen“, machte Landrat Olaf Schade in seiner Rolle als Schirmherr der Kreis-Verkehrswacht deutlich.

Als Bezirkspolizist sei das Thema Verkehrssicherheit für Hirsch ein Thema, mit dem er sich Tag für Tag beschäftige. Beste Voraussetzungen also, um Aktionen und Projekte der Kreis-Verkehrswacht fach- und sachkundig fortzusetzen und anzustoßen.

Verkehrswacht arbeitet seit fast 70 Jahren

Dazu zählen im laufenden Jahr insbesondere das Vorgehen gegen Unfälle beim Abbiegen sowie die bekannten Dauerbrennerthemen „Sicher zur Schule“ und „Sichtbar zur Schule“.

Die Kreis-Verkehrswacht Ennepe-Ruhr war am 7. März 1950 mit dem Ziel gegründet worden, den steigenden Unfallzahlen im Straßenverkehr aktiv zu begegnen. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich zwar Zielgruppen, Schwerpunkte und Arbeitsmethoden verändert, angestrebt wird aber gestern wie heute mehr Schutz und Sicherheit auf den Straßen im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Albert Schneider war Experte der ersten Stunde

In der Liste der Vorsitzenden finden sich neben Hirsch und Landsberger die Namen Otto Öffelke (1950 bis 1978), Wendelin Dorner (1978 bis 1982), Norbert Filbrand (1982 bis 1997) und Günter Gräbe (1997 bis 2015).

Untrennbar ist zudem der Name Albert Schneider mit der Kreis-Verkehrswacht verbunden. Mit dem Ennepetaler Fahrlehrer hatte der Verein in seinen Anfangsjahren einen Experten in Verkehrserziehungsfragen an seiner Seite. Schneiders Markenzeichen waren Sachkunde und Ideenreichtum sowie tatkräftiges und zielstrebiges Wirken.