Kreishaus: Zugang an der Hauptstraße wird barrierefreier

Um den Zugang für Menschen mit Behinderunngen weniger steil zu gestalten, ist schweres Gerät im Einsatz.

Übergangslösung: Menschen mit Behinderungen, die von der Hauptstraße aus ins Kreishaus gelangen möchten, können eine Klingel nutzen. Anschließend wird ihnen geholfen./Fotos: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Menschen mit Behinderungen, die ihren PKW für einen Besuch der Kreisverwaltung in Schwelm parken möchten, müssen dafür aktuell auf die Parkplätze direkt am Haupteingang an der Hauptstraße verzichten.

Grund: Um Rollstuhlfahrern und gehbehinderten Menschen den Zugang zum Gebäude zu erleichtern, wird die Neigung einer Rampe verringert. Damit die Baufahrzeuge während der gut dreiwöchigen Bauphase ausreichend Platz haben, mussten die beiden für Menschen mit Behinderung ausgewiesenen Parkplätze allerdings gesperrt werden.

Zugang auch von der Hauptstraße aus möglich

Als Alternative verweist die Kreisverwaltung auf das Parkdeck 1. Auch dort stehen Parkplätze für Menschen mit Behinderung zur Verfügung. Sie sind über die Lessingstraße und die sich anschließenden Parkdecks am Kreishaus zu erreichen. Von diesen Parkplätzen ist durch den Hintereingang ein barrierefreier Zugang ins Kreishaus möglich.

Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen, die an der Hauptstraße ins Kreishaus gelangen möchten, können durch eine Klingel auf sich aufmerksam machen. Wer sie nutzt, wird von einem Mitarbeiter abgeholt und ins Gebäude begleitet.

Umbau wurde von Fachkonferenz Inklusion angeregt

Der Umbau geht auch auf die Arbeit der Fachkonferenz Inklusion zurück. In den Diskussionen über die barrierefreie Erreichbarkeit und Zugänglichkeit von Gebäuden hatten die Mitglieder sich dafür ausgesprochen, den vorhandenen Zugang zum Kreishaus so zu gestalten, dass er weniger Steigung aufweist. Dieser Wunsch wurde in das Inklusionskonzept des Ennepe-Ruhr-Kreises aufgenommen und wird jetzt umgesetzt.