Landesprogramm unterstützt Ehrenamtliche im Ennepe-Ruhr-Kreis

Engagierte, zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen im Ennepe-Ruhr-Kreis können in diesem Jahr erneut vom Landesprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ profitieren.

Wie bei der Premiere in 2021 sollen NRW-weit wieder 2.000 Vorhaben gefördert werden, die das bürgerliche Engagement stärken. Anträge sind online ab Freitag, 1. April möglich.

Das Schwerpunktthema lautet auch bei der zweiten Auflage „Gemeinschaft gestalten - engagierte Nachbarschaft leben“. Dazu heißt es von der Landesregierung: „Grund für das Wiederholen des Schwerpunktthemas sind insbesondere der Krieg in der Ukraine und die Notlage der Menschen. Beides erschüttert uns alle zutiefst, viele von uns wollen helfen und sich einbringen. Hier setzt das Landesprogramm jetzt an. Engagierte, Initiativen und zivilgesellschaftliche Organisationen können gefördert werden, wenn sie Vorhaben umsetzen, die die Gemeinschaft und das Miteinander vor Ort stärken und Geflüchteten ein Ankommen in der neuen Nachbarschaft erleichtern.“

„Programm ist ein guter Ansatz"

Weitere beispielhafte Ideen, die Aussicht auf den Festbetrag von 1.000 Euro haben, sind der Aufbau eines Gemeinschaftsgartens, ein nachbarschaftliches Sommerfest des Sportvereins oder ein Adventsnachmittag für Jung und Alt. Förderfähig sind alle entstandenen Kosten wie beispielsweise Ausgaben für Material oder Öffentlichkeitsarbeit. In einem bestimmten Umfang können zudem Arbeitsstunden geltend gemacht werden.

„Die im Kreis ehrenamtlich Engagierten leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Daher ist das Ziel der Landesregierung, genau sie und ihre Organisationen und Initiativen zu unterstützen, ein guter Ansatz“, wirbt Landrat Olaf Schade für Mitmachen.

Gefördert werden können maximal 39 Projekte

Grundvoraussetzung für die Förderung, die nicht zurückgezahlt werden muss, sind Projektmindestausgaben von 1.000 Euro. Hierauf nicht angerechnet werden die Kosten, die unabhängig vom Projekt angefallen wären. Dies gilt unter anderem für Büromieten, Kosten für Internetverträge oder Kontoführungsgebühren. Umgesetzt sein muss die Idee bis zum 31. Dezember. Realisiert werden darf sie aber erst, wenn die Förderzusage vorliegt.

„Landesweit stehen rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. 39.000 Euro fließen in den Ennepe-Ruhr-Kreis. Gefördert werden können also maximal 39 Projekte, Grundvoraussetzung ist dabei natürlich in jedem Fall, dass die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind“, so Daria Kremer zum finanziellen Rahmen des niederschwelligen Zugangs des Programms, das Engagierten im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis Chancen biete.

Kremer ist Ansprechpartnerin für Rückfragen von Organisationen und Initiativen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Kontakt mit ihr kann per Email aufgenommen werden, D.Kremer@en-kreis.de.

Stichwort Informationen finden und Antrag stellen

Alle Informationen über das Programm sowie erforderliche Dokumente finden sich hier, direkt zum Förderportal geht es hier.

Kern des einfach gehaltenen Antragsverfahrens ist eine kurze Projektbeschreibung inklusive einer Aufstellung der voraussichtlich förderfähigen Ausgaben. Der Antragszeitraum beginnt am 1. April und endet am 1. November.

Wichtig zu wissen: Das Bewilligen der förderfähigen Anträge erfolgt nach Reihenfolge des Eingangs bei der Kreisverwaltung. Sobald die 39.000 Euro erschöpft sind, sind keine weiteren Anträge mehr möglich.