Landräte und Oberbürgermeister diskutieren mit Kanzler Scholz

Landrat Olaf Schade

Landrat Olaf Schade

Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesbauministerin Klara Geywitz sowie die Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich (SPD), Britta Haßelmann (Die Grünen), Christian Dürr (FDP) und Friedrich Merz (CDU/CSU) - mit diesen politischen Entscheidungsträgern auf Bundesebene haben die Mitglieder des Kommunalrats im Regionalverband Ruhr (RVR) für Mittwoch und Donnerstag Gesprächstermine vereinbart.

Zum Gremium gehören die elf Oberbürgermeisterinnen und -meister sowie der vier Landräte des Verbandsbezirks. Auf den Weg nach Berlin ist folglich auch Landrat Olaf Schade. „Wir wollen mit Bundeskanzler Olaf Scholz und Mitgliedern seines Kabinetts darüber beraten, welche Herausforderungen drängen, wenn es darum geht, die Metropole Ruhr weiterzuentwickeln“, nennt Schade das Hauptmotiv für die Delegationsreise, mit der der Berlin-Ruhr-Dialog fortgesetzt wird.

Zahlreiche Themen drängen

Die drängendsten Themen: Die Kommunen müssen in ihre Infrastruktur, in Schulen, Straßen und Schienen investieren können, es gilt die Region klimagerecht umzubauen und die Energieversorgung zu sichern.

„Zudem wird es um die Frage gehen, wie uns Berlin beim Abbau der Altschulden entlasten kann. Und ganz aktuell gilt es zu erörtern, wie wir zusammen die Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen aus der Ukraine gestalten“, so Schade.

Für diesen Zweck hat der RVR, der auch den dritten Berlin-Ruhr-Dialog vorbereitet und organisiert hat, Gespräche mit Staatssekretärinnen und -sekretären der Bundesministerien für Finanzen, Verkehr und Digitales sowie Inneres und Heimat auf das Programm gesetzt.