Mittleres Ruhrtal als Teil der „Parklandschaft Ruhrtal"

Olaf Schade, Ferdinand Aßhoff, Dr. Katja Strauss-Köster, Erik O. Schulz, Frank Hasenberg, Jens Hendrix, Karola Geiß-Netthöfel und Sonja Leidemann/Foto: Franziska Michels/Stadt Hagen

Olaf Schade, Ferdinand Aßhoff, Dr. Katja Strauss-Köster, Erik O. Schulz, Frank Hasenberg, Jens Hendrix, Karola Geiß-Netthöfel und Sonja Leidemann/Foto: Franziska Michels/Stadt Hagen

Die gesamte Fläche rund um den Hengsteysee als attraktives Freizeitareal für die Menschen aus der Region sowie Besucher - diesem Ziel ist die interkommunale Allianz der „Entwicklungsstudie Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal“ jetzt einen großen Schritt nähergekommen.

Um die Hagener Projekte in die Entwicklungsstudie Mittleres Ruhrtal zu integrieren, und die Entwicklungsstudie somit fortzuschreiben, hatte Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz die Kooperationspartner in das Koepchenwerk in Herdecke eingeladen.

Für den Regionalverband Ruhr (RVR) erschien Karola Geiß-Netthöfel, als Regionaldirektorin. Außerdem waren Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster (Stadt Herdecke), Bürgermeisterin Sonja Leidemann (Stadt Witten), Bürgermeister Frank Hasenberg (Stadt Wetter), Baudezernent Jens Hendrix (Stadt Hattingen), Landrat Olaf Schade (Ennepe-Ruhr-Kreis) sowie Ferdinand Aßhoff (Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg) und Ursula Mehrfeld (Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur) vor Ort. Gastgeber war die Stadt Herdecke.

„Dekadenprojekt einer ganzen Region"

Nach der Veranstaltung sind die Hagener Projekte in die Gesamtplanung zur Internationalen Gartenausstellung (IGA Metropole Ruhr 2027) integriert. Zu den Projekten zählen das SeeBad, der SeePark Hengstey, das Wasserschloss Werdringen, die Lenneradroute sowie die Ergänzung der Ruhrradroute 8.

„Ein entscheidender Aspekt für Hagens Weg zur IGA Metropole Ruhr 2027 war eine Verzichtserklärung der DB Energie. Durch den Verzicht auf die Fläche und das damit einhergehende Umrichterwerk steht der Entwicklung der Seeparkfläche als attraktives Freizeitareal nichts mehr im Weg“, sagte Schulz.

Geiß-Netthöfel begrüßte die städteübergreifende Kooperation: „Die IGA Metropole Ruhr 2027 ist das Dekadenprojekt einer ganzen Region. Dabei müssen wir über Stadtgrenzen hinausdenken. Das Ruhrtal touristisch weiterzuentwickeln, ökologisch aufzuwerten und als Lebensraum noch attraktiver zu machen, ist ein wichtiger Baustein der regionalweiten Ausrichtung.“

Studie ist Grundlage für Projekte

Die Entwicklungsstudie Mittleres Ruhrtal wurde 2017 und 2018 durch die Städte Hattingen, Herdecke, Wetter und Witten erarbeitet. Im Rahmen der Bewerbung für die IGA Metropole Ruhr 2027 wurde sie vor rund einem Jahr an den RVR übergeben. Dank der positiven Resonanz ist die Studie Grundlage für die Bearbeitung der Projekte.

Nach einem ersten Austausch ist die Stadt Hagen inzwischen fest als Kooperationspartner beteiligt. Im Februar 2020 wurde die Allianz beim Treffen der Bürgermeister in Witten besiegelt. Ziel ist die gemeinschaftliche Entwicklung des Mittleren Ruhrtals zum Kernbereich einer künftigen „Parklandschaft Ruhrtal“.

Im Rahmen der IGA Metropole Ruhr 2027 präsentiert sich das Ruhrgebiet nicht nur mit fünf zentralen Zukunftsgärten in Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund, Bergkamen/Lünen und Emschertal, sondern auch als gesamte Region mit ihren Grünzügen, Parks, Gärten und Natur- und Landschaftsräumen unter dem Titel „Unsere Gärten“.

Quelle: Presseinformation der Stadt Hagen