Natürliche Ruhr bietet mehr Natur

Birgit Gräfen-Loer (Fachbereichsleiterin Bauen) freut sich mit Ulrich Detering, Frank Hasenberg, Jan Stute und Holger Kulig (Bezirksregierung) sowie mit dem Landschaftsplaner Michael Sell über die Renaturierung in den Ruhrauen./Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Birgit Gräfen-Loer (Fachbereichsleiterin Bauen) freut sich mit Ulrich Detering, Frank Hasenberg, Jan Stute und Holger Kulig (Bezirksregierung) sowie mit dem Landschaftsplaner Michael Sell über die Renaturierung in den Ruhrauen./Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

In einem 3,7 Kilometer langen Abschnitt zwischen Wetter und Witten wurde die Ruhr „entfesselt“, künstlich beschaffene Uferbefestigungen zurückgebaut und der Fluss wieder an seine Auen angebunden. Damit kann die Ruhr hier wieder natürlicher fließen, es entstehen neue Wege zum Gewässer, kleine Sandbänke und Inseln. Insekten, Vögel und Pflanzen bekommen wieder mehr Lebensraum.

„Das ist ein Aushängeschild für Wetter und ein Naturerlebnis der besonderen Art“, freut sich Bürgermeister Frank Hasenberg über die gelungene Renaturierung in Wengern. Positiv kommen bei ihm auch die zwei kleinen Aussichtshügel an, die „aufgeschüttet“ worden sind. Sie seien Landmarken mit bester Aussicht am RuhrtalRadweg.

2,5 Millionen Euro investiert

Einer der beiden war jetzt Treffpunkt für Vertreter der Stadt und der Bezirksregierung. Gemeinsam warfen sie einen abschließenden Blick auf das umfangreiche Projekt, in das die Bezirksregierung 2,5 Millionen Euro aus dem Programm „Lebendige Gewässer“ investiert hat.

„Die Ruhr war komplett verbaut, man hatte ihr viel Land genommen, am Ende sah sie fast aus wie eine Straße. Das ist jetzt wieder vielfältiger geworden“, ging Ulrich Detering von der Bezirksregierung noch einmal darauf ein, wie die Ruhr vor den Arbeiten ausgesehen hat.

Namen für Hügel werden gesucht

Die Veränderungen haben bereits zu Verbesserungen geführt. Aus zwei wurden sechs Eisvogelpaare, durch den Lehm am Ufer werden wieder mehr Uferschwalben heimisch und sogar der Flussregenpfeifer hat sich auf den großen Kiesflächen angesiedelt.

Hasenberg dankte allen Beteiligten für die gelungene Arbeit und die gute Zusammenarbeit. Gleichzeitig rief er zum Mitmachen am Namenswettbewerb für den Aussichtshügel in Wenger auf. Kreative Wetteraner, können sich per Mail an marietta.elsche@stadt-wetter.de wenden. Dem besten Vorschlag winken 50 Euro. Der zweite Aussichtspunkt in Oberwengern soll seinen Namen von den Kindern der Grundschule Wengern bekommen.

Quelle: Presseinformation der Stadt Wetter (Ruhr)