Neujahrsempfang: Kommunales Integrationszentrum begrüßt 60 Gäste

Sehr gut besucht: Der Einladung zum Neujahrsempfang des Kommunalen Integrationszentrums waren rund 60 Ehrenamtliche gefolgt.

Sehr gut besucht: Der Einladung zum Neujahrsempfang des Kommunalen Integrationszentrums waren rund 60 Ehrenamtliche gefolgt.

Jörg Obereiner und Armin Suceska, stellvertretende Leiter des KI, führten durch das Programm./Fotos: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Jörg Obereiner und Armin Suceska, stellvertretende Leiter des KI, führten durch das Programm./Fotos: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Sprachpaten, Laien-Sprachmittler, Elternbegleiter, Alltagsbegleiter, Vertreter von Migrantenselbstorganisationen, Sportvereinen, Kulturvereinen und religiösen Gemeinschaften: Rund 60 Frauen und Männer, die sich ehrenamtlich in der Integrationsarbeit engagieren, sind der Einladung zum ersten Neujahrsempfang des Kommunalen Integrationszentrums des Ennepe-Ruhr-Kreises (KI) gefolgt. Sie nutzten den Abend, um sich zu informieren, auszutauschen und miteinander zu vernetzen.

Nach einem musikalischen Einstieg durch Sängerin Lúcia Martins eröffnete der stellvertretende Landrat Jörg Obereiner den Empfang. Er betonte, wie wichtig die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen in der Integrationsarbeit im Ennepe-Ruhr-Kreis sei. Beispielhaft nannte er die Woche der Vielfalt Ende September letzten Jahres.

Quiz lieferte Einblicke in die Arbeit des KI

„Hier war der Name Programm. Viele unterschiedliche Organisationen haben die Woche mit einer oder mehreren Aktionen tatsächlich sehr vielfältig werden lassen. Schulen und Kitas, Vereine, Kulturinstitutionen sowie städtische und kirchliche Einrichtungen boten mehrsprachige Lesungen, Sport, Musik und Tanz sowie Feste, Kochen und Ausstellungen an. Die Menschen zwischen Hattingen und Herdecke, Schwelm und Sprockhövel hatten die Qual der Wahl“, so Obereiner rückblickend.

Das Kommunale Integrationszentrum nutzte den Empfang, um in mit einem Quiz Einblicke in seine Arbeit zu liefern. Rund um die Projekte des Landesprogramms KOMM-AN, die Seiteneinsteigerberatung, den „Open Sunday“, den Sprachmittlerpool und das Rucksack-Programm wurden Fragen gestellt. Diese konnten Obereiner und drei Teilnehmer - zum Teil mithilfe des Publikums - beantworteten.

Ohne Ehrenamtliche keine Angebote

Den Ausblick auf 2020 gestaltete das KI mit dem Vorstellen seines Programms für die nächsten 12 Monate. Dieses ist auch in gedruckter Form erhältlich und liefert auf 48 Seiten Termine für Seminare, Veranstaltungen und Workshops sowie Hinweise zu Förderprogrammen, Beratungsangeboten und Netzwerken für Bildung von Kindern und Eltern.

Um alles erfolgreich anbieten zu können, setzt das Team um KI Leiterin Lale Arslanbenzer auf die bekannte und bewährte Leidenschaft und Fantasie der Ehrenamtlichen.