ÖKOPROFIT: Hattingen ist ein Profiteur

Beim Rundgang machten sich die Teilnehmer ein Bild vom Unternehmen./Foto: AVU

„Klimaschutz spielt für den Ennepe-Ruhr-Kreis eine sehr wichtige Rolle und dabei freut es mich besonders, dass unsere Industrieunternehmen sich in diesem Bereich so stark engagieren". Landrat Olaf Schade sparte beim Besuch der Firma AVOLA nicht mit Lob.

Das Hattinger Unternehmen beteiligt sich wie acht weitere Betriebe aus der Region an dem Umweltprojekt ÖKOPROFIT. Vom damit verbundenen Erfolg überzeugten sich auch Bürgermeister Dirk Glaser und Martin Serres, Leiter der Hattinger Wirtschaftsförderung

Wechsel der Beleuchtung spart 40.000 Kilowattstunden

Das 1836 gegründete Familienunternehmen stellt Baukreissägen, Steintrennsägen und modulare Zimmerei- Kreissägemaschinen her. Bei ÖKOPROFIT hat ein Umweltteam aus Mitarbeitern unter anderem die Beleuchtung in den Fabrikhallen unter die Lupe genommen. Ergebnis: Alten Leuchten raus, moderne LED Beleuchtung rein. Effekt: Fast 40.000 Kilowattstunden Strom können gespart werden.

Beim Betriebsrundgang waren für die Gäste allerdings nicht nur die Ergebnisse des Umweltprojektes interessant, sondern auch die Produktionsprozesse der großen Sägen.

ÖKOPROFIT soll in eine neue Runde gehen

„Unsere Produkte hat sicher jeder von Ihnen schon einmal gesehen, denn sie sind an jeder Baustelle zu finden“, erklärte AVOLA-Geschäftsführerin Barbara Volkenborn-Gehrmann. Sie leitet das Unternehmen in fünfter Generation.

„ÖKOPROFIT ist Wirtschaftsförderung und Umweltschutz zugleich und daher werden wir auch intensiv daran arbeiten, eine fünfte Runde des Projektes für den Ennepe-Ruhr-Kreis zu realisieren", erklärte AVU-Vorstand Uwe Träris. Neben der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr mit Sitz in Hattingen, den Stadtwerken Witten und der SIHK unterstützt die AVU das Projekt von Anfang an personell als auch finanziell.

Quelle: Presseinformation der AVU