„Ozeanroute“ wird gefördert - Infozentren in Ennepetal und Witten

Förderung Ozeanroute

Dr. Tayfun Belgin, Fachbereichsleiter Kultur Stadt Hagen, Landrat Olaf Schade, Gerhard Koetter, Förderverein Zeche Nachtigall; Horst Fischer, Geschäftsführer der IGA 2027, Dr. Volker Wrede, Vorsitzender des GeoPark Ruhrgebiet e.V., Matthias Löb, Vorsitzender der Kulturstiftung des LWL, Michael Peters, Leiter des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall und Uwe Tietz, Ennepe-Ruhr-Kreis (von links nach rechts)/Foto: GeoPark Ruhrgebiet

Die LWL-Kulturstiftung fördert die Arbeit des Vereins GeoPark Ruhrgebiet e.V. in diesem Jahr mit 70.000 Euro. Damit unterstützt die Stiftung die Beteiligung des Vereins am IGA 2027-Projekt „Ozeanroute - vom Kommen und Gehen eines Meeres“.

Die „Ozeanroute“ ist eine geo-touristische Fahrradroute, sie wird die rund 30 schönsten Geotope im Ennepe-Ruhr-Kreis und in Hagen miteinander verbinden und so für Gäste erfahrbar machen. Fertig sein soll sie zu Beginn der IGA 2027. Umgesetzt wird das Vorhaben vom Ennepe-Ruhr-Kreis, der Stadt Hagen, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, dem Regionalverband Ruhr und dem Verein GeoPark Ruhrgebiet.

Zwei Informationszentren liegen im Ennepe-Ruhr-Kreis

Aufbereitet als geologische Zeitreise von der Devonzeit vor 380 Millionen Jahren über die Karbonzeit bis heute steht das Kommen und Gehen eines Meeres im Mittelpunkt. Auf ihrem Weg erfahren die Besucher Wissenswertes darüber, wie sich die Region erdgeschichtlich entwickelt hat, wie sich die Ur-Kontinente verschoben und Rohstoffe gebildet haben.

„Zwei der drei geplanten Informationszentren werden im Ennepe-Ruhr-Kreis zu finden sein, Standorte sind Ennepetal und Witten. Dort verbinden sich das reale Naturerlebnis und die digitale Informationsvermittlung“, freut sich Landrat Olaf Schade über die Projektrolle des Kreises.

Stichwort GeoPark Ruhrgebiet e.V.

Der Verein arbeitet seit 2004 daran, das geologische Erbe des Ruhrgebiets zu bewahren und geotouristisch nutzbar zu machen. Seit 2006 ist der GeoPark Ruhrgebiet offiziell als Nationaler GeoPark in Deutschland zertifiziert.

Stichwort IGA 2027

Die IGA Metropole Ruhr 2027 wird die erste dezentrale Internationale Gartenausstellung. Sie besteht aus den vier Teilen Zukunftsgarten mit Gartenausstellung, Zukunftsgarten mit Sonderausstellung, Unsere Gärten und Mein Garten. Hauptschauplätze liegen in Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen sowie in den Kreisen Recklinghausen, Unna und Wesel. Städte aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis sind über die Ausstellungsebene „Unsere Gärten“ vertreten.

Organisiert wird sie von der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH als Durchführungsgesellschaft, dem Regionalverband Ruhr als Regionalinstitution für die Metropole Ruhr sowie 53 Kommunen und 4 Kreisen als Projektträger.