Pontonbrücke wieder frei für PKW

Immer wieder musste die Schwimmbrücke in Dahlhausen in den letzten Jahren für Kraftfahrzeuge gesperrt werden. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf für eine dauerhafte Öffnung.

Immer wieder musste die Schwimmbrücke in Dahlhausen in den letzten Jahren für Kraftfahrzeuge gesperrt werden. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf für eine dauerhafte Öffnung.

Ortstermin zur Wiedereröffnung, mit dabei Klaus Tödtmann, Fachbereichsleiter der Kreisverwaltung (vierter von links).

Ortstermin zur Wiedereröffnung, mit dabei Klaus Tödtmann, Fachbereichsleiter der Kreisverwaltung (vierter von links).

Radfahrer und Fußgänger konnten die Ruhr auch in den letzten Monaten überqueren./Fotos: Stadt Bochum

Radfahrer und Fußgänger konnten die Ruhr auch in den letzten Monaten überqueren./Fotos: Stadt Bochum

Die Ruhr in Dahlhausen kann ab sofort nicht nur von Fußgängern und Radfahrern überquert werden, auch PKW haben jetzt wieder „freie Fahrt“.

Die Schwimmbrücke zwischen Essen-Burgaltendorf und Hattingen-Niederwenigern auf der einen und Bochum-Dahlhausen auf der anderen Flußseite war wiederholt über Monate für Kraftfahrzeuge gesperrt, weil schwere LKW verbotenerweise die für sie nicht geeignete Brücke genutzt hatten. Zudem ergaben sich regelmäßig gefährliche Situationen durch Verkehrsteilnehmer, die in den Gegenverkehr steuerten.

Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und schwere LKW von der Brücke fernzuhalten, setzten die Städte Bochum, Essen und Hattingen sowie der Ennepe-Ruhr-Kreis einen Acht-Punkte-Plan um. Die Kosten dafür liegen bei 615.000 Euro.

Radfahrer auf dem RuhrtalRadweg haben Vorrang

Die wichtigsten Aspekte des Plans sind eine geänderte Verkehrsführung auf der Lewackerstraße in Kombination mit Ampeln sowie weiteren Kontrollanlagen, die - zunächst testweise - Rotlichtverstöße auf beiden Seiten der Brücke erfassen. Wegen des Bahnverkehrs kann es für Autofahrer vor der Brücke immer wieder zu längeren Wartezeiten von bis zehn Minuten kommen.

Auf Hattinger Seite wird zudem der Fuß- und Radverkehr, der die Straße „Auf dem Stade“ im Zuge des Ruhrleinpfads quert, per Signal geregelt. Für den Fahrradverkehr wurde - insbesondere wegen des Ruhrtal-Radweges - eine Vorrangschaltung eingerichtet.

Verkehrshelfer im Einsatz

Während der rund achtmonatigen Fahrradsaison werden an allen Wochentagen tagsüber Verkehrshelfer der Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung im Einsatz sein.

Nach den Erfahrungen der letzten gescheiterten Brückenöffnung für PKW sollen sie vor Ort für eine soziale Kontrolle des Geschehens sorgen. Dieser Teil des Acht-Punkte-Plans ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Unterstützt werden können die Verkehrshelfer bei Bedarf von Polizei und Ordnungsamt.

Quelle: Presseinformation der Stadt Bochum