Projekt „GesundEN“: Runder Tisch für Gesundheit startet in Herdecke

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Projektleiter Nils Heinrich und Projektkoordinatorin Franziska Wellmann-Peters hoffen auf viele interessierte Teilnehmer.

Gute Gesundheitsförderung muss nah an den Menschen sein und trotzdem das große Ganze im Blick behalten. Diese Herausforderung nehmen der Ennepe-Ruhr-Kreis und die neun kreisangehörigen Städte gemeinsam an. Mit dem Projekt „GesundEN“ wollen sie neue Wege erproben und zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern gesundheitsfördernde und präventive Strukturen aufbauen.

Bei der Auftaktveranstaltung im Oktober 2020 haben rund 25 Herdecker erste Ideen gesammelt, die zu einer verbesserten Gesundheit und Lebensqualität in ihrer Stadt beitragen sollen. Ein Fokus lag dabei auf Aktivitäten für Kinder und Jugendliche, aber auch die psychische Gesundheit von älteren Menschen und andere Themen wurden besprochen.

Runder Tisch am 14. September

Diese ersten Ideen bilden die Grundlage für den langfristig angelegten „Runden Tisch für Gesundheit“. Alle Interessierten sind eingeladen, sich für die Veranstaltung am 14. September von 17 bis 19 Uhr in die Aula der Friedrich-Harkort-Schule (Hengsteyseestr. 40) anzumelden.

Verschiedene Blickwinkel auf Gesundheitsförderung

„Wir hoffen natürlich auf möglichst viele Interessierte, die Beiträge leisten möchten, damit die präventiven und gesundheitsförderlichen Strukturen ihrer Stadt weiter gestärkt und gefördert werden“, blickt Projektkoordinatorin Franziska Wellmann-Peters aus dem Fachbereich Soziales und Gesundheit der Kreisverwaltung dem Termin gespannt entgegen.

„Ob niedergelassene Ärztin oder Schmerzpatient, Familienvater oder Seniorin - wir wollen ganz unterschiedliche Bürger zusammenbringen, die das Thema Gesundheitsförderung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Im direkten Austausch sollen dann Projekte entstehen, die wirklich zu den Bedürfnissen der Menschen vor Ort passen“, erläutert Projektleiter Nils Heinrich.

Das Projektteam der Kreisverwaltung wird die Erfahrungen in allen neun Städten zudem nutzen, um ein kreisweites Präventionskonzept zu entwickeln.

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt, eine verbindliche Anmeldung ist nötig. Ansprechpartnerin ist Franziska Wellmann-Peters, E-Mail: F.Wellmann-Peters@en-kreis.de, Tel.: 02336/93 2676.

Stichwort Präventionsgesetz

Das 2015 verabschiedete Gesetz stärkt die Prävention und setzt auf das gesundheitsförderliche Gestalten kommunaler Lebenswelten. Die Landesrahmenvereinbarungen in NRW hat diese Schwerpunktsetzung aufgenommen. Auch dort wird der kommunalen Handlungsebene besondere Bedeutung zugewiesen. Zudem nimmt die Vereinbarung benachteiligte Bevölkerungsgruppen in den Fokus.

Informationen rund um das Präventionsgesetz und seine Umsetzung in NRW erhalten Interessierte bei einer Lotsenstelle. Sie ist bei der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit angesiedelt, Tel.: 0234/915352107, Email: kontakt@praeventionsgesetz.nrw.de. Informationen zudem im Internet unter https://www.lzg.nrw.de/ges_foerd/kgc/