„Qualität vor Ort“ schafft Netzwerk in Hattingen

Foto: Stadt Hattingen

Mit dem Bundesprogramm „Qualität vor Ort“ soll in Hattingen ein kommunales Unterstützungs- und Qualitätsentwicklungsangebot für Kinder und Familien entwickelt werden. Bundesweit gibt es in Kommunen bereits 150 dieser Netzwerke für frühe Bildung. Sie sind eine Gemeinschaftsaktion der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Jacobs Foundation.

Andrea Nitsch-Westen, Leiterin der städtischen Kita Schreys Gasse, koordiniert die notwendigen Aktivitäten für das Hattinger Jugendamt. „Mithilfe des Netzwerkes, das seit Sommer 2017 geknüpft wird, entsteht, möchten wir gemeinsam mit Partnern wie dem NABU, der Musikschule oder Sportvereinen Angebote mit Kindern durchführen, um so auch diejenigen zu erreichen, denen im Nachmittagsbereich solche Angebote verwehrt bleiben.“

Jedem Kind die bestmögliche Förderung von Anfang an bieten

Am Freitag, 20. April, startet das Bundesprogramm unter dem Titel „Hattingen hat Qualität in der frühen Bildung“ um 16 Uhr im Rathaus. „Wir stellen keine finanziellen Mittel zur Verfügung, sondern unterstützen die Akteure, begleiten sie und bieten Fortbildungen“, erklärt Jana Marscheider von der Programmabteilung „Qualität vor Ort“ der deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

Um die Qualitätsentwicklung in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung zu unterstützen und das Zusammenspiel wichtiger regionaler Partner zu stärken, müssen Eltern, pädagogische Fachkräfte, Träger, Verwaltung und Politik sowie Vertreter von verschiedenen Institutionen der frühen Bildung an einem Strang ziehen.

„Nur so kann es gelingen, jedem Kind im Ort die bestmögliche Förderung von Anfang an zu bieten. Allen die gleiche Chance zu geben, ihre Fähigkeiten und Talente voll entfalten zu könne “, betont Beigeordnete Beate Schiffer.

Quelle: Presseinformation der Stadt Hattingen