Ruhrparlament verabschiedet Doppelhaushalt

Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat auf der jüngsten Sitzung mehrheitlich den Haushalt für die Jahre 2020 und 2021 beschlossen. Danach beträgt die Verbandsumlage bei einem Hebesatz von 0,68 Prozent exakt 71,415 Millionen Euro im Jahr 2020 und 73,266 Millionen Euro im Jahr 2021.

Insgesamt liegt das Haushaltsvolumen des RVR bei 106,669 Millionen Euro (2020) und 104,747 Millionen Euro (2021). Vor dem Hintergrund des RVR-Jubiläums im kommenden Jahr, der ersten Direktwahl zum Ruhrparlament im Herbst 2020 und von Großprojekten wie der Internationalen Gartenausstellung 2027 hat sich die Verbandsversammlung für eine finanzielle Stärkung des Verbandes ausgesprochen. Davon profitieren auch die Bäder in den Revierparks, die dauerhaft Zuschüsse für Investitionen erhalten.

Projekte und Aufgaben sind finanziell angemessen ausgestattet

Dementsprechend sieht RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel die breite Zustimmung der Politik zum Haushalt als Vertrauensbeweis für die Arbeit des Verbandes. „Mit dem positiven Votum des Ruhrparlaments sind die Weichen für das Jubiläumsjahr 2020 gestellt, in dem der Verband sein 100-jähriges Bestehen feiert. Zudem können wir die Gründung der Gesellschaft zur Durchführung der Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 weiter vorantreiben."

Markus Schlüter, RVR-Beigeordneter für Wirtschaftsführung, ergänzt: „Der Doppelhaushalt für die kommenden zwei Jahre sorgt für die nötige Planungssicherheit, anstehende Projekte und Aufgaben finanziell angemessen auszustatten.“

Neubau einer Rutschenanlage im Freizeitzentrum Kemnade

Der Sonderzuschuss für Investitionsmaßnahmen in den Revierparks und Freizeitzentren beläuft sich in den nächsten Jahren auf bis zu 1,4 Millionen Euro pro Jahr. Auf die einzelnen Einrichtungen verteilen sich die Mittel wie folgt: Die Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr GmbH (FMR) erhält insgesamt Mittel in Höhe von 700.000 Euro, die Revierpark Gysenberg GmbH in Herne sowie die Revierpark Wischlingen GmbH in Dortmund erhalten jeweils 200.000 Euro.

Zudem bekommt die Maximilianpark Hamm GmbH einen investiven Zuschuss von 150.000 Euro in 2021. Auch die Freizeitzentrum Xanten GmbH sowie die Duisburger Betriebsstätte Mattlerbusch der FMR sollen mit investiven Zuschüssen bedacht werde. Hier stehen die Abstimmungsgespräche mit den kommunalen Mitgesellschaftern noch aus.

Investiert wird zum Beispiel in eine neue Turbo-Rutsche im Revierpark Gysenberg, in energetische Optimierungsmaßnahmen in den vier Betriebsstätten der FMR, in einen Splash Park im Außenbereich sowie in den Neubau einer Rutschenanlage im Freizeitzentrum Kemnade in Witten. Im Revierpark Mattlerbusch stehen der Wiederaufbau des Gradierwerks und der Neubau einer Event-Sauna als Ersatz für die im Juni 2019 abgebrannte Saunaanlage an. Im Revierpark Vonderort in Oberhausen hat die Erneuerung des Solebeckens höchste Priorität.

Weitere Informationen unter www.rvr.ruhr.

Quelle: idr-Nachrichtendienst, Herausgeber Regionalverband Ruhr, Essen