RuSIS-Schilder helfen Rettungsdienst jetzt auch in Witten

Obwohl das Baden dort verboten ist, ereignen sich Jahr für Jahr Schwimmunfälle in der Ruhr, „Das Ruhr-Standort-Informationssystem - kurz RuSIS - führt den Rettungsdienst jetzt auch an unserem Flussabschnitt schneller zum Ziel", berichtet Tobias Hahn vom Ordnungsamt der Stadt Witten.

RuSIS für Witten, das sind 23 Schilder, die an den bekannten illegalen Badestellen entlang der Ruhr aufgestellt wurden: „Darauf steht eine Nummer für den jeweiligen Standort", erklärt Hahn. „Wenn Spaziergänger oder Radfahrer Zeuge eines Unfalls werden, können sie diese Nummer beim Notruf 112 angeben. Dann weiß die Rettungsleitstelle im Schwelmer Kreishaus sofort, wo sich die Unglücksstelle genau befindet und wo sie den Rettungsdienst hinschicken muss. Das bringt wertvolle Zeit.“

DLRG hatte Schilder angeregt

Ein Teil der Schilder steht auf Privatflächen. Die Stadt Witten bedankt sich bei den Eigentümern - der Bezirksregierung Düsseldorf, dem Freizeitzentrum Kemnade, Friedrich Oberste-Frielinghaus, der RWE Innogy GmbH und dem Ruhrverband - für die Unterstützung.

Angeregt wurde die Ausweitung des seit mehreren Jahren in anderen Bereichen bereits bestehenden System auf Witten von den ehrenamtlichen Kräften der Wittener DLRG, die auch die Standorte für die Schilder empfohlen haben. Die Federführung bei der Umsetzung hatte das Wittener Ordnungsamt, beteiligt waren auch die Feuerwehr und mehrere Ämter des Baudezernates.

Weitere Informationen findet man unter www.rusis.de.

Quelle: Presseinformation der Stadt Witten