Sportvereine: Land stellt weitere 13 Millionen Euro zur Verfügung

Auch die Sportvereine werden von den Folgen der Corona Pandemie getroffen./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Auch die Sportvereine werden von den Folgen der Corona Pandemie getroffen./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis

Die Landesregierung stellt weitere Hilfen für Sportvereine in Höhe von zehn Millionen Euro aus dem Rettungsschirm bereit. Ziel ist es, die drohende Zahlungsunfähigkeit von Sportvereinen abzuwenden, die durch die Corona- Pandemie in Not geraten sind.

„Wir lassen unsere Sportvereine nicht im Stich. Die neuen finanziellen Mittel helfen, existenzielle Nöte abzuwenden und die wichtige Arbeit vor Ort über die Krise hinaus zu sichern. „Zur Aufrechterhaltung der Wirkungs- und Integrationskraft des Sports in unserem Land ist diese spürbare Unterstützung dringend notwendig“, sagte die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz. Und weiter:

Auch Übungsleiter und Digitaltechnik werden gefördert

Notleidende Sportvereine können die Hilfe über das Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (www.lsb.nrw) online beantragen. Antragsberechtigt sind Vereine, die über die Sportbünde oder Sportfachverbände dem Landessportbund angeschlossen sind.

Darüber hinaus stellt die Landesregierung zur Stärkung der Arbeit der Übungsleiter in den Sportvereinen aus Mitteln des Haushaltes 2020 zusätzlich drei Millionen Euro zur Verfügung.

„Mir ist es besonders wichtig“, so Milz, „dass das Rückgrat unserer Vereine, die ehrenamtlichen Übungsleiterinnen und Übungsleiter, in dieser schwierigen Zeit gestärkt werden.“

60.000 Euro hat die Landesregierung vorgesehen, um notwendige Lizenzen für Video-Konferenztools in den Sportbünden zu erwerben und den Aufbau von Qualifizierungen per Video zu fördern. In Zeiten reduzierter Präsenzveranstaltungen rücken moderne digitale Formen der Kommunikation verstärkt in den Vordergrund. Mit ihnen wird eine Lizenzverlängerung für Übungsleiter in Ergänzung zu den Präsenzschulungen möglich.

Quelle: Presseinformation der nordrhein-westfälischen Landesregierung